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Secure Flight ist ein Programm der Transportation Security Administration (TSA) zur einheitlichen Abgleichung von Beobachtungslisten. Das Secure Flight-Programm soll die Sicherheit auf inneramerikanischen und internationalen kommerziellen Flugreisen erhöhen. Hierzu erfolgt ein optimierter Abgleich von Beobachtungslisten, um bekannte und mutmaßliche Terroristen zu identifizieren.
Welche Auswirkungen hat das Secure Flight-Programm auf Passagiere?
Im Rahmen des Secure Flight-Programms müssen Passagiere Folgendes angeben:
- Vollständigen Namen (wie er im amtlichen Lichtbildausweis des Passagiers erscheint)
- Geburtsdatum
- Geschlecht
- Entschädigungsnummer (falls vorhanden)
Continental Airlines wird Ihre Angaben an die TSA weiterleiten, die anschließend Ihre Daten mit der No Fly- und der Selectee-Beobachtungsliste abgleicht. Durch die Vorabangabe dieser Informationen werden die meisten Passagiere keinen Unterschied zu Ihren Flugreisen vor Einführung des Secure Flight-Programms bemerken.
Welche Vorteile bringt das Secure Flight-Programm?
Secure Flight bietet Reisenden zahlreiche Vorteile. Erstens schützt das Secure Flight-Programm die vertraulichen Daten der Beobachtungslisten. Zudem können Beamte durch das Programm eventuellen Sicherheitsbedrohungen schneller entgegenwirken und somit für höhere Sicherheit im Luftverkehr sorgen. Durch die Einführung eines zentralen Abgleichsystems ermöglicht das Programm einen fairen und einheitlichen Abgleichvorgang für alle Fluggesellschaften und verringert die Wahrscheinlichkeit einer Fehlidentifizierung. Secure Flight bietet ein verbessertes Beschwerdeverfahren (Traveler Redress Inquiry Program), sodass fälschlicherweise auf der Beobachtungsliste geführte Passagiere ihren Status korrigieren lassen und auf diese Weise zukünftige Probleme vermeiden können.
Schutz von Passagierdaten
Der Schutz von Passagierdaten ist ein Eckpfeiler des Secure Flight-Programms. Die TSA sammelt die zum effektiven Abgleich mit den Beobachtungslisten benötigte Mindestmenge an persönlichen Daten. Zudem werden die persönlichen Daten gemäß strengen Richtlinien und allen geltenden Datenschutzgesetzen und -bestimmungen erfasst, genutzt, verteilt, gespeichert und vernichtet.
Beschwerdeverfahren (Traveler Redress Inquiry Program) für Passagiere, die der Überzeugung sind, einer Fehlidentifizierung zu unterliegen
Fluggäste, die glauben, dass sie fälschlicherweise mit einem Namen auf der Beobachtungsliste abgeglichen wurden, können über das Traveler Redress Inquiry Program (TRIP) des US-Heimatschutzministeriums Beschwerde einreichen. Secure Flight verwendet die Ergebnisse des Beschwerdeverfahrens in seinem Abgleichprozess und vermeidet somit zukünftige Verwechslungen von Passagieren, deren Name eventuell einem Namen auf der Beobachtungsliste gleicht. Weitere Informationen zum Beschwerdeverfahren finden Sie unter www.dhs.gov/trip.
Weitere Informationen zum Secure Flight-Programm finden Sie unter www.tsa.gov.
Häufig gestellte Fragen
Im Folgenden finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Secure Flight-Programm.
Wie soll der Name des Kunden auf dem Ticket erscheinen?
Auf dem Ticket sollte der vollständige Name, d. h. Vorname, zweiter Vorname und Nachname, erscheinen. Der Name muss mit dem Namen auf dem gültigen, nicht abgelaufenen amtlichen Lichtbildausweis des Kunden (z. B. Reisepass) übereinstimmen.
Derzeit sind keine Änderungen am OnePass-Konto des Kunden erforderlich. Zukünftig kann der Kunde im OnePass-Profil angeben, wie der Name für das Secure Flight-Programm angezeigt werden soll.
Die Reisebranche versucht derzeit zu bestimmen, wie das Geschlecht und das Geburtsdatum in einen Passagiernamendatensatz (PNR) eingegeben werden soll. Vorläufige Anweisungen für Reiseagenturen sind eventuell vom Anbieter des Reservierungssystems oder GDS erhältlich.
Da die erforderlichen Daten 72 Stunden vor Abflug eingehen sollen, wird es bei Namensänderungen oder neuen Reservierungen, die weniger als 72 Stunden vor Abflug gebucht werden, Probleme geben?
Nein. Die TSA hat angeordnet, dass alle in der Reservierung gespeicherten Daten 72 Stunden vor dem planmäßigen Abflug an die TSA weitergeleitet werden müssen. Daher sollten die Daten zu diesem Zeitpunkt korrekt und vollständig sein. Bei Hinzufügung oder Änderung von Kundendaten und bei neuen Reservierungen, die weniger als 72 Stunden vor dem planmäßigen Abflug erfolgen, werden die Daten zum Zeitpunkt der Erstellung oder Abänderung der Reservierung an die TSA weitergeleitet.
Wie wird Continental Airlines mit Reiseagenturen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass diese über die erforderlichen Kundendaten verfügen?
Alle Agenturen, die Continental Airlines-Flüge buchen, müssen diese Daten anfordern und erfassen. Die Reisebranche aktualisiert und vereinheitlicht derzeit die Systemprogrammierung, sodass neu erhaltene Secure Flight-Passagierdaten zwischen dem Reiseagentursystem und der Fluggesellschaft weitergeleitet werden können.
Datenschutzhinweis:
Die Transportation Security Administration (TSA) verlangt, dass Sie Ihren vollen Namen, Geburtsdatum und Geschlecht für die Beobachtungslisten-Überprüfung gemäß 49 U.S.C Abschnitt 114, dem Intelligence Reform and Terrorism Prevention Act von 2004 und 49 C.F.R Teile 1540 und 1560 angeben. Sie können auch Ihre Entschädigungsnummer angeben, sofern vorhanden. Die Nichtbereitstellung des vollen Namens, Geburtsdatums und Geschlechts kann zur Verweigerung der Beförderung oder Verweigerung des Befugnisses zum Betreten des Boarding-Bereichs führen. TSA kann Ihre Angaben an Behörden der Strafverfolgung, den Geheimdienst oder andere, in ihrem öffentlichen System of Records Notice enthaltenen Behörden, weiterleiten. Weitere Informationen zu TSA-Datenschutzrichtlinien oder zum System of Records Notice und zur Einschätzung der Auswirkungen auf den Datenschutz finden Sie auf der TSA-Website: www.tsa.gov
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