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Klimaschutzziele von Continental leisten Beitrag zu Pariser Klimaschutzabkommen

Die unabhängige Science Based Targets Initiative (SBTi) hat die Klimaschutzziele von Continental wissenschaftlich geprüft und bestätigt, dass Continental nachweislich dazu beiträgt, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen.

 

Dabei verpflichtet sich Continental:

  • bis Ende 2020 Strom aus erneuerbaren Energien in sämtlichen Fertigungsstandorten zu nutzen
  • zu CO2-Neutralität in der Produktion bis Ende 2040
  • zu CO2-Neutralität in der Wertschöpfungskette bis spätestens Ende 2050

 

Diese Ziele bedeuten heruntergebrochen auf das für die Validierung relevante Jahr 2030:

  • die durch Verbrennung in eigenen Anlagen sowie durch eingekaufte Energie verursachten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) bis 2030 um 75% zu senken (Referenzjahr 2019)
  • sowie die durch die Geschäftstätigkeit entlang der Wertschöpfungskette entstehenden CO2-Emissionen (Scope 3) bis 2030 um 30% zu senken (Referenzjahr 2019)

 

Die SBTi wurde 2015 vom CDP (vormals Carbon Disclosure Project), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) gegründet. Die unabhängige Initiative prüft die Klimaschutzziele von Unternehmen auf ihre Wirkung bzw. ob sie zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens – die Erderwärmung auf unter 2° C zu begrenzen – beitragen. Derzeit haben sich weltweit rund 1050 Unternehmen der Initiative angeschlossen. Davon haben mehr als 500 Unternehmen ihre Klimaschutzziele wissenschaftlich prüfen lassen. Die wissenschaftliche Berechnung der Klimaschutzziele von Continental hat ergeben, dass die Ziele für die eigenen Emissionen (Scope 1 und 2) zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° C beitragen. Die Ziele für Scope 3 werden von der SBTi nicht offiziell klassifiziert, entsprechen aber den Kriterien für ambitionierte Ziele in der Wertschöpfungskette.

Im Jahr 2020 wurde Continental aufgrund der Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette erneut als „CDP Supplier Engagement Leader“ (Level A) ausgezeichnet.

Continental hat sich beim Thema Nachhaltigkeit ambitionierte Ziele gesteckt. Vier Fokusfelder stehen im Mittelpunkt des Handelns: erstens die 100-prozentige Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zweitens 100 % emissionsfreie Mobilität und Industrie. Drittens 100 % geschlossene Ressourcen- und Produktkreisläufe durch zirkuläres Wirtschaften. Und viertens zu 100 % verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten. Bis spätestens 2050 sollen diese vier Ziele gemeinsam mit allen Partnern entlang der Wertschöpfungskette erreicht sein.