Industry 4.0 at Continental

Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus bei Continental

Update: 01.04.2020

Seit Ausbruch des Coronavirus gilt unser Hauptaugenmerk der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie darüber hinaus der Aufrechterhaltung unserer Lieferfähigkeit.

Wir haben Geschäftsreisen eingeschränkt. Sie sind derzeit nur in Ausnahmefällen und nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet, wenn es sich um geschäftskritische Reisen handelt.

Wir unterstützen betroffene Standorte z.B. soweit verfügbar mit der Lieferung von geeigneter, persönlicher Schutzausrüstung für unsere Mitarbeiter.

Darüber hinaus haben wir das mobile Arbeiten in jenen Ländern ausgeweitet, in denen sich das Virus derzeit stark ausbreitet. Mehr als 95 Prozent der Mitarbeiter, deren Aufgaben mobiles Arbeiten erlauben, nutzen derzeit diese Möglichkeit. Insgesamt handelt es sich weltweit um rund 85.500 Personen.

In Krisenphasen ist finanzielle Liquidität das oberste Gebot. Dafür senken wir unsere Kosten, optimieren unser Betriebskapital und verschieben nicht dringend erforderliche Projekte und Investitionen bis auf Weiteres. Wichtige Entwicklungsprojekte sowie Vorbereitungen für bevorstehende Serienanläufe treiben wir allerdings mit voller Kraft weiter voran. So sichern wir unsere Handlungsfähigkeit und Souveränität.

Unsere zahlreichen, dafür eingeleiteten Schritte richten sich nach den jeweiligen Marktbedürfnissen und den lokalen, regulatorischen Vorgaben der Behörden. Darüber hinaus stimmen wir uns darin mit den Arbeitnehmervertretungen ab. Derzeit stehen zum Schutz der Mitarbeiter und in Reaktion auf Nachfragerückgänge mehr als 40 Prozent der insgesamt 249 Continental-Produktionsstandorte weltweit vorübergehend für die Dauer von wenigen Tagen bis einigen Wochen still.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir derzeit etwaige Kosten und Folgewirkungen nicht beziffern können. Diese sind noch nicht absehbar.

Aufgrund der verringerten Arbeitszeit sind allein in Deutschland per 1. April 2020 etwa 30.000 Mitarbeiter und damit die Hälfte der hiesigen Beschäftigten zur Kurzarbeit angemeldet. Hiervon sind sämtliche Unternehmensfunktionen – von der Produktion, Forschung & Entwicklung bis zur Verwaltung – betroffen. Dies schließt Mitarbeiter der Continental-Hauptverwaltung in Hannover mit ein. Bestimmte Geschäftsbereiche hatten bereits Mitte März 2020 damit begonnen, Arbeitszeiten zu reduzieren.

In Ländern, in denen der Kurzarbeit vergleichbare Instrumente zur Verfügung stehen, nimmt Continental diese ebenfalls in Anspruch. In Ländern, in denen keine vergleichbaren Instrumente zur Absicherung des Nettogehalts der Mitarbeiter vorliegen, prüft das Unternehmen derzeit, in welcher Form es betroffene Mitarbeiter unterstützen kann.

Der Continental-Vorstand hat daher entschieden, für den Monat April freiwillig auf 10 Prozent seines Monatseinkommens zu verzichten. Eine Großzahl an Führungskräften verzichtet bereits ebenfalls auf Gehaltsanteile und leistet ihrerseits weltweit im Durchschnitt einen vergleichbar hohen Beitrag.

In manchen Ländern wie in Deutschland hat der Vorstand die Führungskräfte zu einer ähnlich ausgerichteten, freiwilligen Solidaraktion aufgerufen.

CEO Dr. Elmar Degenhart zu den Auswirkungen des Coronavirus bei Continental. © Continental AG


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Nicole Göttlicher

Nicole Goettlicher Pressesprecherin, Personal Telefon: +49 511 938-1640 E-Mail:

Henry Schniewind

Henry Schniewind Pressesprecher, Wirtschaft & Finanzen Telefon: +49 511 938-1278 E-Mail: