Thermomanagement

Thermomanagement von Continental steigert Effizienz von Fahrzeugen um rund 25 Prozent

Technologie

Es ist eine Erfahrung, die Besitzer von Elektrofahrzeugen und Hybriden bislang kaum vermeiden können: Im Winter und im Sommer sinkt die elektrische Reichweite ihres Fahrzeugs deutlich, weil auch der Strom zum Heizen oder Kühlen aus der Batterie entnommen werden muss. Wegen dieses Effektes kann die Reichweite beispielsweise bei -10 °C um bis zu rund 40 % schrumpfen. Das Technologieunternehmen Continental setzt sein divisionsübergreifendes Know-how ein, um diesen Reichweitenverlust deutlich zu verringern. 

Existierende und neue Produkte ermöglichen es, den Heiz- und Kühlbedarf im gesamten Fahrzeug energiesparender zu steuern. Dazu dient das Klimamanagement oder auch genannt Thermomanagement (TM). Seine Komponenten bilden ein flexibles, modulares Baukastensystem, das es je nach Fahrzeug erlaubt, Wärme gezielt zu erzeugen, an der richtigen Stelle zuzuführen oder abzuführen und dabei Verluste zu vermeiden. Neue Mehrwegeventile mit dem Namen Coolant Flow Control Valve (CFCV) etwa dienen dazu, Heiz- und Kühlkreise flexibel untereinander zu verschalten, so dass verfügbare Wärme oder Kälte dort hingelangen, wo sie gebraucht werden

Demonstration

Thermomanagement Komponenten

Nutzen

  • Mehr Reichweite und schnelleres Laden bei Elektrofahrzeugen   
  • Weniger Emissionen: ohne entsprechendes Thermomanagement lassen sich künftige Emissionsgrenzwerte unter RDE nicht mehr erfüllen
  • Serienstart Ende 2019 für chinesisches Elektrofahrzeug