Pressemeldung
25. Januar 2022

Mehr Anwendungen, höhere Fahrzeugabdeckung: Continental stärkt mit neuem 4G Dongle die Performance der RVD-Plattform

  • Fahrzeugabdeckung von über 80 Prozent in Europa mit sehr hoher Datenqualität
  • Wartungen leichter planen, Stillstand vermeiden, umweltschonender und sicherer fahren: Neue Fahrzeugdaten für mehr Effizienz und Sicherheit bei Flotten
  • Laufende Updates und Zertifizierung für maximale Cybersicherheit

Schwalbach, im Januar 2022. Mit seinem neuen 4G Dongle bringt das Technologieunternehmen Continental mehr Performance in seine Remote Vehicle Data (RVD) Plattform. Diese ermöglicht den Zugriff auf die Fahrzeugdaten vieler Fahrzeugmarken und -modelle. Der Dongle überträgt im Vergleich zum bluetooth-basierten Vorgänger die Daten nicht nur deutlich schneller, er kann auch mehr Datensätze auslesen, welche die Grundlage neuer Services für Telematikdienstleister, Fahrzeugflotten und Werkstätten sind. „Darüber hinaus deckt die neue Donglegeneration eine noch größere Zahl an Fahrzeugmodellen und -herstellern ab als bisher. So können wir die relevanten Daten von über 80 Prozent aller zugelassenen Fahrzeugmodelle in Europa auslesen“, sagt Maximilian Drentschew, der bei Continental das Produktmanagement für vernetzte Lösungen im Geschäftsbereich Diagnose und Services leitet. Besonderen Wert legt Continental zudem auf die hohe Qualität der Daten: Das System kann über die frei verfügbaren Standard-Daten aus der On-Board-Diagnoseschnittstelle (OBD) hinaus auch viele herstellerspezifischen Informationen auslesen, die für Service und Reparatur besonders relevant sind. Flottenmanager und Fuhrparkverantwortliche erhalten damit Zugriff auf Fehlercodes in Fahrzeugherstellerqualität. Deren Beschreibung ist wesentlich präziser als jene aus frei zugänglichen Quellen für Fehlercodes, zudem können mehr Codes aus dem Fehlerspeicher ausgelesen werden. Zu den herstellerspezifischen Daten, die die Plattform zur Verfügung stellt, gehören auch die für Flotten besonders relevanten Service- und Inspektionsdaten sowie individuelle Parameter wie etwa Tankfüll- oder Kilometerstand. Sie geben einen wertvollen Überblick über den Gesamtzustand des Fahrzeugs.

Datenmenge und -qualität als Basis für Effizienzgewinn

Zu den herstellerspezifischen Daten gehören zum Beispiel Fahrzeugparameter wie die Zeit bzw. verbleibende Distanz bis zur nächsten erforderlichen Wartung. Das macht die Lösung ideal für Flottenmanager, die so den Zustand ihrer Fahrzeuge sowie anstehende Services besser überblicken und planen können. So lassen sich Standzeiten reduzieren und die Effizienz der Flotte steigern. „Wenn überhaupt liegt der Überblick über Services meist nur in Excel-Tabellen oder in Schriftform vor, was den Überblick und die Planung der Services sehr erschwert und fehleranfällig macht. Mit dem Gesamtüberblick über die Daten können wir einen großen Beitrag zu mehr Effizienz leisten“, so Maximilian Drentschew.

Sicher und sparsam fahren – dank Daten zu Fahrweise und Kraftstoffverbrauch

Gerade in Zeiten steigender Benzinpreise zählen der Kraftstoffverbrauch, aber auch Reparaturen zu den wesentlichen Kostenfaktoren von Flotten. Der in den Dongle integrierte Beschleunigungssensor erfasst auch Beschleunigungs- und Bremsmanöver und gibt so Aufschluss über das individuelle Fahrverhalten. Außerdem erhalten Nutzer einen Überblick über den Kraftstoffverbrauch für jedes einzelne Fahrzeug der Flotte. So identifizieren Flottenbetreiber mögliche Einsparpotenziale noch leichter; Fahrer können entsprechend geschult werden, um ressourcenschonender zu fahren und um das Unfallrisiko zu senken. Insgesamt lässt sich durch die höhere Zahl an herstellerspezifischen Daten der technische Zustand unterschiedlicher Fahrzeugmodelle noch genauer kontrollieren und notwendige Reparaturen durchführen. Auch Leasing-Anbieter profitieren von der verbesserten RVD-Gesamtlösung: Neben der leichteren Planung von Servicearbeiten lässt sich anhand von Daten zur Tankfüllung auch überprüfen, ob die Tankkarte korrekt genutzt wurde.

Sichere und leistungsstarke Lösung

Angeschlossen wird der 4G Dongle an den OBD-II-Port, eine Schnittstelle zum Auslesen aller Daten aus dem fahrzeugeigenen Diagnosesystem. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt er über seine eigene Konnektivität; die Datenübertragung funktioniert also nun unabhängig von einem Smartphone. Darüber hinaus bietet der Dongle durch die aktuellsten Cybersecurity-Technologien ein Maximum an Sicherheit bei der Verarbeitung der Datenströme. Regelmäßige Sicherheits-Tests und Updates sorgen dafür, dass die Fahrzeuge mit der aktuellsten Technologie geschützt sind. Auch die RVD-Plattform, die die Daten verarbeitet, wird regelmäßig mit simulierten Hackerangriffen (sogenannter Penetrationstest) getestet und so auf den neuesten Sicherheitsstand gehalten.

„Fahrzeug- und Datensicherheit gehören zu den Kernkompetenzen von Continental, in dem Bereich haben wir uns in den vergangenen Jahren durch Zukäufe und weitere Investitionen gestärkt – und davon profitiert auch unsere RVD-Plattform. Zudem haben wir als einer der weltweit größten Automobilzulieferer in Jahrzehnten viel Know-how für die Entwicklung von Diagnose- und Konnektivitätslösungen aufgebaut. Darauf bauen wir auch für unser Service- und Diagnoseportfolio für den Aftermarket auf, um uns zukunftssicher aufzustellen“, erläutert Peter Wagner, der bei Continental das Geschäftssegment Automotive Aftermarket leitet.

Verfügbare Dokumente