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Starke Partnerschaft in Indien: Riemen von Continental treiben Landmaschinen von Mahindra an

  • Hochleistungskeilriemen für den Antrieb von Wasserpumpen, Lichtmaschine und Luftkompressoren
  • Continental liefert jährlich rund 500.000 Riemen für Landmaschinen an Mahindra, den weltweit nominal größten Hersteller von Traktoren, aus lokaler Produktion
  • Hochleistungskeilriemen für strenge tropische und subtropische Klimazonen

Hannover, 7. Oktober 2019. Das Technologieunternehmen Continental liefert für den Landmaschinen-Hersteller Mahindra Hochleistungskeilriemen, die Traktoren, Mähdrescher und deren Komponenten antreiben – und die den Herausforderungen der indischen Agrarwirtschaft optimal gewachsen sind. Rund 500.000 Riemen verschiedenen Typs verkauft Continental jedes Jahr an seinen indischen Großkunden.

Hochleistungskeilriemen speziell für hohe Temperaturen und raue Bedingungen

In den Traktoren setzt Mahindra den Keilriemen Conti-V FO hauptsächlich für den Antrieb der Wasserpumpen, der Lichtmaschine und der Luftkompressoren ein, in Mähdreschern sind Conti-V Riemen vorrangig für den Hauptantrieb, diverse Zusatzantriebe und auch für das Strohmanagementsystem zuständig.

Was die Spezifikationen der Riemen betrifft, so sind diese für den indischen Markt nahezu prädestiniert. „Beide sind für anspruchsvolle Antriebe konzipiert und finden in den Maschinen von Mahindra und bei den hohen Anforderungen der indischen Landwirtschaft ihr passendes Einsatzgebiet“, sagt Thorsten Schwefe, der für den technischen Vertrieb von Antriebsriemen für die Agrarwirtschaft bei Continental verantwortlich ist. „Eine kraftvolle und dauerhafte Leistungsübertragung bildet die Grundlage für die gute Performance.“ Außerdem zeichnen sich die Riemen durch eine gute Temperaturbeständigkeit aus – und sind somit für tropische Einsatzgebiete ausgelegt. Beide Hochleistungskeilriemen sind staubfest und bedingt ölbeständig.

In Traktoren kommt der Keilriemen Conti-V FO hauptsächlich für den Antrieb der Wasserpumpen, der Lichtmaschine und der Luftkompressoren zum Einsatz. © Shutterstock

Für technische Komponenten wie die Hochleistungskeilriemen sind die in Indien vorherrschenden und regionsspezifischen Witterungsverhältnisse, bei denen vielfältige Kräfte Material und Konstruktion einem echten Härtetest unterziehen, besonders anspruchsvoll. Zumal die Riemen als wichtiger Bestandteil der Maschinenkonstruktion erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtleistung der Fahrzeuge haben. „Die klimatischen Bedingungen in Indien verlangen den Landmaschinen und damit auch den Komponenten wie unseren Keilriemen einiges ab. Schlammiges Ackerland, drückende Hitze und eine raue Umgebung machen insbesondere die Wartung der Riemen nicht immer leicht“, erklärt Schwefe.

Lokale Produktion ermöglicht Nähe zum Kunden und Markt

Rund 500.000 Riemen liefert Continental pro Jahr an Mahindra. Sie kommen hauptsächlich in Traktoren und Mähdreschern auf dem indischen Markt, aber auch in vielen weiteren Ländern Asiens, wie China, Indonesien oder Thailand, zum Einsatz. Mit der lokalen Fertigung in Sonepat kann Continental nicht nur auf kürzestem Wege die Riemen zur Verfügung stellen, sondern hauseigene Experten können vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen: „Für unseren Kunden sind hohe Qualität, Liefertreue und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ausschlaggebend. Dass wir auch vor Ort produzieren und beraten, hat das das Angebot abgerundet“, betont Schwefe.

Thorsten Schwefe

Ein weiterer Faktor für den hohen Bedarf an Komponenten und Lösungen für die indische Landwirtschaft: Der Anbau ist mittlerweile von schnell wachsenden Reis- und Getreidesorten geprägt, die häufig zwei- bis dreimal pro Jahr geerntet werden können – was ein noch höheres Maß an technischer Unterstützung bedingt. „Der indische Markt ist sehr dynamisch. Er steht gerade in der Landwirtschaft, was Technisierung und Automation angeht, erst am Anfang. Für die Zukunft hat der Markt großes Potential und bleibt deswegen sehr spannend für uns als Technologieunternehmen – nicht nur bei Riemen“, so Schwefe.

Das umfasst nicht nur die Erstausrüstung. Continental beliefert den indischen Landmaschinenhersteller auch für das Ersatzteil-Geschäft mit Riemen. „Unsere Partnerschaft mit Mahindra ist ein Beispiel dafür, wie gut sich das Erstausrüster- und Ersatzteilgeschäft miteinander kombinieren lassen – und wie groß das Vertrauen in unsere Produkte und in unsere lokale Produktion in Indien ist. Indem wir vor Ort so flexibel agieren können, gewährleisten wir eine sichere Bereitstellung der Riemen“, sagt Schwefe.

Strenge klimatische Bedingungen stellen hohe Anforderungen an die Technik

Mit einer Landesfläche von rund 3,3 Millionen Quadratkilometern ist Indien nach Angaben des Statistik-Portals statista das siebtgrößte Land der Welt und zählt circa 1,33 Milliarden Einwohner. Einzig China hat mit rund 1,4 Milliarden eine noch höhere Einwohnerzahl. Und auch wenn sich der indische Subkontinent immer mehr zu einem Industriestaat entwickelt, prägt die Landwirtschaft das Land nach wie vor sehr stark. Rund die Hälfte der Einwohner ist in der Branche tätig oder verpflegt sich über Landwirtschaft selbst.

Die Agrarwirtschaft Indiens ist dabei sehr stark von den Witterungsverhältnissen abhängig, nicht zuletzt vom Monsun, der in der Zeit von Juli bis Oktober das Klima in einem Großteil des Landes beeinflusst. Im Süden herrscht dabei tropisches Klima vor, im Rest des Landes eine subtropische Wetterlage.

So bestimmen feuchte Hitze, sumpfiger Boden und knöchelhohes Wasser, in das Mensch und Maschine eintauchen müssen, auch den Anbau und die Ernte von Reis, der in Indien und im ganzen asiatischen Raum Hauptnahrungsmittel ist. Gleichzeitig ist er nur ein Beispiel dafür, welch hohe Anforderungen die indische Landwirtschaft an die Technik und die Arbeiter auf dem Feld stellt. Denn, auch wenn Indien als zweitgrößter Reisproduzent der Welt gilt, werden insbesondere in trockneren Regionen des Landes hauptsächlich Hirse, Weizen, Hülsenfrüchte, Kartoffeln oder Obst angebaut. Bei der Ernte unterstützen zumeist die Landmaschinen von Mahindra. Sie prägen das Bild auf den Feldern Indiens.

Die Riemen von Continental tragen einen wichtigen Teil zur effizienteren Ernte in der Landwirtschaft Indiens bei, einem Markt, der zukünftig weitere technische Lösungen fordert.

Kontakt

Jochen Vennemann

Jochen Vennemann Manager External Communications ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail: