Transformation

Transformation - Qualifizierung für den Wandel

Transformation bedeutet Wandel. Der Prozess der Veränderung vom aktuellen Ist-Zustand zum angestrebten Ziel-Zustand in der Zukunft. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, Bestehendes auszutauschen oder zu ersetzen, sondern auf aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamiken zu reagieren. 

Aus dem Lateinischen „transformare“ (umformen) stammend, bedeutet Transformation vor allem, sich stetig weiterzuentwickeln, auf Chancen und Risiken zu reagieren und neue Wege zu gehen.

Zeit des Wandels

Auch für große Zulieferer wie Continental bedeutet die Transformation eine Herausforderung. Wo früher Diesel- und Benziner-Antriebstechniken im Vordergrund standen, setzt sich Continental heute fast ausschließlich mit Zukunftsthemen auseinander, wie dem assistierten, automatisierten und vernetzten Fahren, der Realisierung neuer Fahrzeugarchitekturen und die Vernetzung von Autos mithilfe neuer Hochleistungscomputer, das Geschäft mit Software und Daten auf Basis intelligenter Produkte aus Kunststoff, Kautschuk oder Elektronik sowie das Geschäft mit Industrie- und Endkunden.

Im November 2019 Jahres startete Continental ein weltweites Strukturprogramm „Transformation 2019-2029“ zur Beschleunigung des Technologieumstiegs. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Umstellung auf Elektromobilität führt weltweit zu Anpassungen und auslaufender Produktion an einzelnen Standorten. Die fortschreitende Digitalisierung im Bereich der Anzeigen- und Bedientechnologien sorgt für einen Umbruch in den Schwerpunkten der Produktion. Profitable Wachstumsfelder wie autonomes und vernetztes Fahren rücken in den Vordergrund, ebenso wie Dienstleistungen für Mobilitätskunden, das Reifen- sowie das Industrie- und Endkundengeschäft. Autos entwickeln sich langsam zu rollenden Smartphones, die mit immer mehr Assistenzsystemen bestückt werden, bis sie autonom fahren. All das verändert die Automobilbranche fundamental: die Fabriken, die Belegschaften, die Prozesse und die Produkte.

Neue Kraft schöpfen

Das Strukturprogramm ist die Antwort von Continental auf die weltweiten Rückgänge in der Automobilproduktion, die disruptive Technologieumstellung im Antriebsbereich und die immer rasantere Digitalisierung von Produkten und Geschäftsprozessen.  All das führt zu einem Umbau des Geschäfts. Um die Mitarbeiter von der alten in die neue Welt mitzunehmen, wird vor allem auf Qualifikationsprogramme gesetzt. Der Ausbau des internen Arbeitsmarkts, erweiterte Qualifizierungsmaßnahmen und lokale Kooperationen sollen die Beschäftigten auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. Damit einher geht eine Stärkung der Unternehmenskultur. Zu deren wesentlichen Elementen zählen Continentals Unternehmenswerte, eine zunehmend dezentrale Entscheidungsverantwortung und die zukunftsorientierte Qualifizierung von Mitarbeitern.

Qualifizierung für den Wandel

Um ihren Mitarbeitern eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen, gründete Continental im Juli 2019 das „Institute of Technology and Transformation“ (kurz: CITT). Die vorrangige Aufgabe des neuen Instituts ist die Qualifizierung aller Mitarbeiter in Deutschland. Ihnen wird eine IHK-zertifizierte Weiterbildung ermöglicht, indem maßgeschneiderte Schulungen, Seminare und Trainings zur gezielten Qualifizierung angeboten werden. Das Ziel dabei: den Mitarbeitern nachhaltige berufliche Perspektiven und erweiterte Beschäftigungschancen eröffnen.

„Im Zuge von Elektrifizierung und Digitalisierung werden einfache Tätigkeiten immer mehr durch komplexe Aufgaben ersetzt, die eine Ausbildung erfordern. Diese Veränderungen sind tiefgreifend und betreffen eine ganze Industrie. Qualifizierung geht daher nur über eine vernünftige Lastenteilung: Politik, Sozialpartner und Unternehmen müssen an einem Strang ziehen“, erklärt Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Vor allem sind aber auch die Mitarbeiter in der Pflicht. Mit unserem Institut bieten wir ihnen die Rahmenbedingungen für eine eigenverantwortliche Entwicklung und den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit.“

Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart (Mitte): „Mit unserem Institut bieten wir unseren Mitarbeitern die Rahmenbedingungen für eine eigenverantwortliche Entwicklung und den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit.“

Bestmögliche Unterstützung der Mitarbeiter im Transformationsprozess

Wandel bedeutet immer Veränderung. Anpassung an neue Begebenheiten, Anforderungen und Entwicklungen. Fakt ist: Die deutschen Autobauer stecken im größten Umbruch ihrer Geschichte. Doch die Autoindustrie ist krisenerprobt, denn sie hat bereits genug Erfahrung mit außergewöhnlichen Belastungen gesammelt. Wichtig ist jetzt, aktiv den Transformationsprozess zu steuern, in dem sich die gesamte Automobilbranche derzeit befindet. Die Adaptationsfähigkeit ist groß, und so lassen sich selbst herausfordernde Zeiten dafür nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und sich auf dem Markt neu zu positionieren. Da stimmt auch Wolfgang Schäfer, Finanzvorstand von Continental, zu: "Das wirtschaftliche Umfeld wird 2020 herausfordernd bleiben.“ Und dabei ist gut zu wissen: Continental hat sich früh- und rechtzeitig wetterfest aufgestellt.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel aus dem Continental Magazin zum Thema Transformation.