High-Performance Computer

Das Superhirn

Continental setzt auf intelligente Hochleistungsrechner

Was der Mensch kann, müssen Maschinen oft noch lernen. Continental ist ganz vorne mit dabei, wenn es um die neuen Hochleistungs- und Supercomputer für Fahrzeuge geht.

Für jede Funktion im Fahrzeug ist heute oftmals ein spezielles Steuergerät an Bord – für den Airbag, die Mobilfunkanbindung oder die Klima-Automatik. Bis über 100 Geräte sind je nach Ausstattung verbaut. Vieles muss miteinander kommunizieren und mit Energie versorgt werden. Deshalb sind allein in einem modernen Mittelklassewagen mehr als zwei Kilometer Kabel verlegt. Denn klar ist: Displays, die größer, bunter und intelligenter werden und sich per Sprache oder Berührung bedienen lassen, sind zwar schön und komfortabel – sie erfordern aber auch eine hohe Rechenleistung.

Moderne Elektronik vernetzt Daten blitzschnell und bildet die Grundlage für autonomes Fahren.

Vor allem das autonome Fahren wird künftig eine gigantische Datenmenge erzeugen. Hinzu kommt eine immens gestiegene Komplexität durch stärkere Fahrzeugvernetzung. Das würde die Elektronik aktueller Modelle überfordern. Für das intelligente Auto der Zukunft braucht es daher eine neue Architektur. Continental hat diesen Trend früh erkannt und setzt auf intelligente Hochleistungsrechner. Sie heißen High-Performance-Computer (HPC). Ein solcher Rechner passt in etwa auf eine DIN-4-große Platine. Seine Datenautobahn ist um ein Vielfaches schneller als Standardleitungen.

Leistungsstark: Die Platine ist das Herzstück des High-Performance-Computers.

Neue Rechner für Höchstleistung

Was hat eigentlich der Kunde von den neuen High-Performance-Computern (HPC) im Auto? Ganz einfach: Schier unendliche Flexibilität. Er kann sich ähnlich wie bei seinem Smartphone Apps und Dienste seiner Wahl auf das Auto laden. Ebenso lassen sich Updates für Sicherheitslücken und bald auch neue Fahrfunktionen problemlos installieren – ohne den Besuch in der Werkstatt. Das alles funktioniert drahtlos über das Mobilfunknetz oder WLAN.

So bleibt das Auto auch noch Jahre nach dem Kauf auf dem aktuellen Stand. Und kostspielige Rückrufaktionen, die auf Fehler in der Software zurückzuführen sind, könnten dank der Hochleistungsrechner sogar ganz der Vergangenheit angehören. Continental hat diese Lösung gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen Elektrobit erarbeitet.

Fahrzeugserver von Continental vernetzt VW ID. Elektrofahrzeuge. © Volkswagen AG

Auch das neue Elektroauto ID.3 von Volkswagen wird mit zwei HPC an Bord losfahren. Einer der Rechner stammt von Continental. Er managt die Funktionsvielfalt und die Datenströme im Auto – wie in einem elektronischen Gehirn laufen bei ihm alle Fäden zusammen. So ermöglicht er drahtlose Updates der Software im gesamten Fahrzeug, und er sorgt für weniger Kabel und weniger Bauraum. Der Hersteller spart Kosten, während das Fahrzeug immer moderner wird.

Erfahren Sie mehr über High-Performance Computer von Continental.