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Mit WLAN und Touchdisplay: Continental präsentiert neue Lösung zum Download von Tachographendaten

  • Lesegerät VDO SmartTerminal bereit für Fahrerkarten der zweiten Generation
  • Stand-alone-Lösung ist für Fahrer rund um die Uhr zugänglich
  • Einfaches Handling erleichtert Betriebsabläufe

 

Villingen-Schwenningen, 05. Dezember 2019. Das Technologieunternehmen Continental bringt ein neues Lesegerät für Fahrerkarte und Download Key auf den Markt: Das VDO SmartTerminal löst das bisherige Downloadterminal DLT Pro ab. Die neuste Generation des Stand-alone-Gerätes lässt sich mit ihrem großen Touchdisplay komfortabel bedienen, WLAN sorgt für ein unkompliziertes Übertragen der Daten vom Terminal auf den PC. „Wir haben eine zukunftsfähige Lösung entwickelt, mit der Flotten ihre gesetzlichen Pflichten vom Download über Archivierung und Visualisierung von Massenspeicher- und Tachographendaten unkompliziert erfüllen, auch für den neuen intelligenten Tachographen DTCO 4.0“, erklärt Edmund Mattes, zuständiger Produktmanager bei Continental. Das Gerät ist auf Fahrerkarten der ersten und zweiten Generation ausgelegt. Auch das Software-Design haben die Entwickler modernisiert und intuitiver gestaltet. Das VDO SmartTerminal ist ab Anfang Dezember 2019 über den Fachhandel oder den VDO Webshop unter www.fleet.vdo.de erhältlich.

Stand-alone-Lösung: Das VDO SmartTerminal lässt sich einfach auf einem Tisch anbringen.

Noch mehr Transparenz für den Fahrer

Das VDO SmartTerminal benötigt als einzige im Markt erhältliche Stand-alone-Lösung für das Lesen von Fahrerkarten und Download Key keinen betriebsbereiten PC im Hintergrund und lässt sich wahlweise auf einem Tisch oder an der Wand anbringen – ob im Aufenthaltsraum, an der Rezeption oder im Eingangsbereich. Es ist damit ideal für Flotten geeignet, bei denen die Fahrer die Daten aus Massenspeicher und Fahrerkarte jederzeit unabhängig von den Bürozeiten selbst auslesen. Dies gibt Fahrern wie Flottenmanagern mehr Flexibilität. Fahrerkarte oder Download Key werden in das Downloadterminal eingesteckt, die Daten im Display angezeigt und auf das Gerät heruntergeladen. Über das neue 7 Zoll große und robuste Touchdisplay geht dies nun noch leichter und dank der selbsterklärenden Menüführung im neuen Design schneller – ebenso das Prüfen der eigenen Aktivitäten durch den Fahrer oder die Führerscheinkontrolle.

Einfaches Handling: das neue Lesegerät VDO SmartTerminal für Fahrerkarte und Download Key.

Die Datenübertragung ist kinderleicht. Nach dem Eingeben der Karte startet sofort der Download. Optische und akustische Signale zeigen an, falls eine Handlung vom Nutzer gefordert wird. Praktisch: Ist auf der Fahrerkarte eine Sprache voreingestellt, öffnet sich das Menü des Terminals automatisch in dieser. 29 Sprachen stehen zur Verfügung. Sie sind auch manuell anwählbar.

Schneller und einfacher Datentransfer vom Tachographen in den Fuhrparkrechner

Die Daten aus dem VDO SmartTerminal können Flottenmanager nun dank WLAN noch bequemer und schneller kabellos in das Firmennetz übertragen. Die bekannten USB- und Ethernet-Schnittstellen bleiben bestehen. Mit dem Transfer-Tool „Automatic Uploader“ stehen die Daten mit einem Klick auch in der Flottenmanagementsoftware VDO TIS-Web bereit, mit der Fuhrparkmanager zahlreiche Auswertungen vornehmen und so ihren Betrieb effizienter gestalten können. Das überarbeitete Software-Design des VDO SmartTerminals entspricht der jüngsten TIS-Web-Version DMM 5.0. Die Wiedererkennbarkeit der beiden auf den DTCO 4.0 ausgelegten Lösungen sorgt für ein einfaches Handling im täglichen Betrieb. Continental hat das VDO SmartTerminal mit einer Vorrichtung für ein Kensington-Schloss versehen, mit dem es gegen Diebstahl gesichert werden kann.

Stand-alone-Lösung: Das VDO SmartTerminal lässt sich einfach an der Wand anbringen.

Ein Quick-Start-Guide hilft Nutzern, das Terminal schnell und unkompliziert einzurichten. Werden mehrere Geräte aufgestellt, können die Einstellungen kopiert und so alle Terminals innerhalb weniger Sekunden parallel in Betrieb genommen werden. Unternehmen mit mehreren Standorten können die Daten der verschiedenen Terminals zentral verwalten.

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Oliver Heil

Oliver Heil Pressesprecher Commercial Vehicles & Aftermarket Continental Telefon: +49 69 7603-9406 Fax: +49 69 7603 88 9406 E-Mail:

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Continental erhält zwei Innovationspreise in China

  • Technology Innovation Award: Auszeichnung für branchenführende geruchsarme Oberflächenmaterialien
  • Automotive Innovation Leadership Award: Jury prämiert Forschungs- und Entwicklungsleiterin Dr. Jenny Yu für herausragende Führungsrolle

Shanghai, 4. Dezember 2019. Das Technologieunternehmen Continental hat für seine geruchsarmen PVC-Oberflächenmaterialien den „Technology Innovation Award” 2019 in China erhalten. Dr. Jenny Yu, Leiterin der Forschung und Entwicklung (F&E) für die Oberflächenmaterialien von Continental in China, gewann den Automotive Innovation Leadership Award, mit dem ihr jahrelanges Engagement für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und ihre herausragende Führungsrolle im Bereich der Werkstoffentwicklung gewürdigt wird. Beide Preise wurden von Automobile & Parts verliehen, einer der führenden Fachzeitschriften in China.

Branchenführende geruchsarme Oberflächenmaterialien: weniger Geruch für höhere Standards

Laut einer Datenanalyse in den Jahren 2015-2018 des Industrieforschungsinstituts J.D. Power ist eine der häufigsten Reklamationen im Automobilzubehörmarkt der starke Autogeruch, der durchschnittlich 16 Fälle von 100 Reklamationen ausmacht. In den letzten Jahren ist das Geruchsproblem zu einer zunehmenden Sorge der chinesischen Automobilhersteller geworden. Als Hauptursache für den Geruch gelten die Innenausstattungsmaterialien. Da der Markt gegenüber potenziell stark riechenden Teilen immer sensibler reagiert, haben die chinesischen Hersteller ihre Geruchsstandards für Automobilteile erhöht.

Entwicklung geruchsarmer PVC-Oberflächenmaterialien von Continental.

Als Reaktion auf das individuelle Geruchsempfinden in China hat einer der deutschen Automobilhersteller Continental gebeten, die Geruchsqualität von PVC-Innenmaterialien von
VDA 270 C3 ≤ 3,0 (leicht erkennbarer Geruch) auf ≤ 2,5 (leichter Geruch, nahezu unmerklich) anzuheben. Bei der Geruchsprüfung gemäß VDA 270 bewertet ein Testteam den Geruch eines Werkstoffs. Die Skala reicht von der Note 1 „nicht wahrnehmbar” bis zur Note 6 „unerträglich”. Der allgemeingültige Grenzwert ist < 3,0. Derzeit erfüllt fast kein PVC-Produkt auf dem Markt die Anforderungen von ≤ 2,5. Dank umfangreicher Erfahrung in der Geruchsreduzierung konnte das technische Team von Continental in China seine Rezeptur neuerlich anpassen und ein Material entwickeln, das den Autogeruch reduziert: ein geruchsarmes PVC-Oberflächenmaterial.                                                                                                                                             

Der Geruchspezialist des deutschen Automobilherstellers bestätigt, dass dieser neue Werkstoff alle Anforderungen erfüllt und zu den von den deutschen Kunden benutzten Materialien mit dem höchsten Standard gehört. Continental konnte damit einen Auftrag über PVC-Materialien für die nächsten zwei Jahre gewinnen. Der geruchsarme PVC-Belag erfüllt zudem die technischen Anforderungen an Beschlagfreiheit und hohe Verschleißfestigkeit, was ebenfalls die Aufmerksamkeit und Anerkennung der chinesischen Autohersteller auf sich zieht.

Leiterin der Forschung und Entwicklung mit Automotive Innovation Leadership Award ausgezeichnet

Das Unternehmen Continental ist stark auf technologische Innovation ausgerichtet und tut alles, um seinen Kunden intelligente Lösungen anzubieten, die weit über Gummi hinausgehen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, denn sie ist auch Ausdruck unserer erfolgreichen Expansion und Stärkung unserer F&E-Aktivitäten in China“, sagt Yu.

Dr. Jenny Yu, Technische Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Continental für Oberflächenmaterialien, China.

Im Mai 2019 richtete Continental ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in China ein, und zwar im Werk Changshu in der Provinz Jiangsu. Dort soll die Materialkompetenz des Unternehmens entsprechend den lokalen chinesischen Bedürfnissen weiterentwickelt werden. Als Expertin mit mehr als 30 Jahren internationaler Erfahrung ist Yu verantwortlich für die Leitung des lokalen Zentrums für Materialentwicklung beziehungsweise der lokalen und globalen F&E-Ressourcen sowie für die Förderung der Forschung und Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte in verschiedenen Geschäftseinheiten in China. Kürzlich haben das technische und das Vertriebsteam des Unternehmens gemeinsam einen Fünfjahresplan für Automobilprodukte und -technologien in China ausgearbeitet, der die Entwicklung hin zu den generellen Trends auf dem chinesischen Automobilmarkt lenkt: Umweltschutz, Energieeinsparung und Intelligenz. Continental wird in Zukunft die Entwicklung seiner fast 150-jährigen Expertise in der Kautschuk- und Kunststofftechnologie lokal vorantreiben, Formeln für chinesische Kunden optimieren, kosteneffiziente Werkstoffe entwickeln und die Ansprechzeit gegenüber lokalen Kunden verkürzen.

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Jochen Vennemann

Jochen Vennemann Manager External Communications ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail:

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Continental präsentiert neue Reifen-App für Endkunden und Händler in der Landwirtschaft

  • Neue Service-App mit Druck- und Belastungsrechner sowie technischen Daten für optimale Sicherheit und Effizienz beim Einsatz von Continental-Agrarreifen
  • Für iOS und Android ab sofort in den App-Stores verfügbar

 

Continental hat im November 2019 seine neue landwirtschaftliche Reifen-Service-App "Agrar TireTech" für iOS und Android eingeführt.

Hannover, 4. Dezember 2019. Continental bietet seine neue Service-App "Agrar TireTech" für Landwirtschaftsreifen in den App-Stores ab sofort zum Download an. Mit der App ergänzt das Technologieunternehmen sein bestehendes umfassendes Dienstleistungs- und Serviceangebot um eine weitere digitale Lösung für Endkunden, Händler und Vertragspartner und baut seine Aktivitäten im Agrarbereich weiter aus. Die App steht ab sofort für iOS und Android in den App-Stores zur Verfügung.

Druck-Last-Rechner: Per App den richtigen Luftdruck für Landwirtschaftsreifen von Continental bestimmen

Kernelement der App ist der sogenannte Druck-Last-Rechner (Pressure-Load Calculator). Damit können Anwender den passenden Reifendruck basierend auf Last und Anwendung bestimmen. Das führt zu geringerer Bodenverdichtung, weniger Reifenverschleiß, höherer Effizienz und geringerem Kraftstoffverbrauch. Neben dem Druck-Last-Rechner bietet die App umfangreiche technische Informationen über das Agrarreifenportfolio von Continental sowie eine nützliche Umrechnungstabelle. Ein weiteres Highlight ist der Vorlauf-Rechner (Lead Calculator): Er vergleicht die Rollumfänge aller Continental-Reifen und gibt eine Empfehlung, ob die gewählten Reifen mit der mechanischen Übersetzung des Traktors kompatibel sind.

Kundenservice für Landwirtschaftsreifen weiter ausgebaut

„Der Kunde steht bei Continental stets im Mittelpunkt. Mit der neuen Service-App bieten wir Landwirten, Händlern und Lohnunternehmen genau den Service an, den sie brauchen um unsere Reifen effizient und ressourcenschonend einzusetzen – digital, kompakt und immer verfügbar“, sagt Ivonne Bierwirth, Head of Marketing bei Continental Commercial Specialty Tires.

Das Landwirtschaftsreifenportfolio von Continental wurde speziell dafür entwickelt, um die Leistung von Landmaschinen und die Qualität ihrer Arbeit zu steigern und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Mit der neuen App ermöglicht Continental Landwirten, die Lebensdauer ihrer Continental-Reifen durch optimalen Reifendruck weiter zu verlängern und ihre tägliche Arbeit noch effizienter zu gestalten.

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Anika Hannig

Anika Hannig Pressesprecherin, Spezialreifen Telefon: +49 511 938-2533 Fax: +49 511 938-2570 E-Mail:

Continental

Neue Kreditlinie für Continental: Bessere Konditionen für nachhaltigeres Wirtschaften

  • Revolvierende Kreditlinie vorzeitig refinanziert (Höhe: 4 Milliarden Euro, Laufzeit: 5 Jahre)
  • Syndizierung deutlich überzeichnet / Verbesserte Kreditbedingungen für Continental
  • Neuland in der deutschen Automobilindustrie: Höhe der Zinszahlungen hängt ab sofort auch von konkreten Verbesserungen der Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens ab
  • Stefan Scholz, Leiter Finance & Treasury: „Der Sustainable-Finance-Gedanke belohnt nachhaltiges Wirtschaften. Diesen Ansatz unterstützen wir, so auch mit unserer neuen Kreditlinie.“

Hannover, 4. Dezember 2019. Continental hat mit ihren Konsortialbanken eine neue revolvierende Kreditlinie vereinbart. Der Umfang beträgt 4 Milliarden Euro, die Laufzeit 5 Jahre. Damit refinanziert Continental ihre aktuelle Kreditlinie in Höhe von 3 Milliarden Euro vorzeitig. Sie wäre im April 2021 fällig geworden. Über die Erhöhung der Kreditlinie hinaus hat Continental verbesserte Konditionen vereinbart, sowie sogenannte Nachhaltigkeitskomponenten in der neuverhandelten Kreditlinie berücksichtigt. Dazu zählt beispielsweise die Umstellung des externen Strombezugs auf regenerative Quellen. Damit betritt das Dax-Unternehmen Neuland im Bereich der nachhaltigen Unternehmensfinanzierung (sogenannte Sustainable-Finance). Das Bankensyndikat, das Continental die Kreditlinie zur Verfügung stellt, besteht aus 27 internationalen Banken. Als Konsortialführer agieren BNP Paribas und die Deutsche Bank. Erstere tritt ebenfalls als sogenannter Sustainability-Advisor auf.

„Das Interesse an der Konsortialfinanzierung unserer neuen, mit Nachhaltigkeitskomponenten ausgestatten Kreditlinie war sehr groß. Ihre Syndizierung war deutlich überzeichnet. Die neue Kreditlinie enthält verbesserte Konditionen, die unserer grundsoliden Bilanzstruktur und finanziellen Leistungsfähigkeit Rechnung tragen. Das ist erneut ein starker Beweis für das Vertrauen der Banken in die wirtschaftliche Stärke und Strategie von Continental“, sagte Stefan Scholz, Leiter Finance & Treasury von Continental.

Stefan Scholz, Leiter Finance & Treasury: „Der Sustainable-Finance-Gedanke belohnt nachhaltiges Wirtschaften. Diesen Ansatz unterstützen wir, so auch mit unserer neuen Kreditlinie.“

Mit Blick auf die Nachhaltigkeitskomponenten der Kreditlinie erläuterte Scholz: „In diesem Jahr hat der Vorstand unsere aktualisierte Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Durch die Verbindung von Verbesserungen im Nachhaltigkeitsbereich mit unser neuen Kreditlinie haben wir in der Unternehmensfinanzierung eine innovative Möglichkeit gefunden, Continentals Nachhaltigkeitsstrategie weiter zu befördern.“ Er fügte hinzu: „Wir betreten hier Neuland und gehören damit zu den Vorreitern des Sustainable-Finance-Gedankens in der Unternehmensfinanzierung in Deutschland.“

So ist der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner Continental das erste Unternehmen in der deutschen Automobilindustrie, das eigens definierte Nachhaltigkeitskennzahlen zum Bestandteil der Kreditvereinbarung mit seinen Kernbanken gemacht hat.

Die Höhe der Zinszahlungen für die Inanspruchnahme der Kreditlinie hängt ab sofort zusätzlich von einer Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung des Dax-Unternehmens ab. Sie wird künftig durch eine Minderung der anfallenden Zinsen belohnt. Eine Nichterreichung dagegen hätte Zinsaufschläge zur Folge. Grundlage hierfür sind jährliche Bewertungen vereinbarter Nachhaltigkeitsleistungen innerhalb der in 2019 neu aufgelegten Nachhaltigkeitsstrategie von Continental. Dazu gehören die Umstellung des externen Strombezugs auf regenerativen Quellen, die Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen, die Senkung der Unfallrate und der Krankheitsrate sowie die Steigerung des Anteils recycelten Abfalls.

„Der Sustainable-Finance-Gedanke betrachtet Unternehmen ganzheitlich und belohnt nachhaltiges Wirtschaften. Diesen Ansatz unterstützen wir, so auch mit unserer neuen Kreditlinie“, erläuterte Scholz. Die Nachhaltigkeitskomponenten seien ein Beweis dafür, dass Continental ihre im laufenden Jahr aktualisierte Nachhaltigkeitsstrategie konsequent umsetze, führte er aus. Gleichzeitig erwartet Scholz weiterhin zunehmendes Bewusstsein innerhalb von Continental für die Bedeutung des nachhaltigen Handelns.

Die neue Kreditlinie unterstützt die weltweiten Nachhaltigkeitsziele von Continental. Diese orientieren sich unter anderem an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den Sustainable-Development-Goals, sowie dem Pariser Klimaschutzabkommen.

Ähnliche mit Nachhaltigkeitskomponenten ausgestatte Kreditlinien auf dem Markt zielen lediglich auf das Erreichen oder den Erhalt ausgewählter Nachhaltigkeits-Ratings ab. Da die Maßstäbe der gängigen Ratings sehr unterschiedlich sind, verpflichtet sich Continental im Rahmen ihrer neuen Kreditfazilität direkt zu Erreichung konkreter Leistungsverbesserungen bei der Nachhaltigkeit.

„Die Welt verändert sich rasant. Mir ist es wichtig, dass wir frühzeitig und so umfassend wie möglich Erfahrungen sammeln, wie Unternehmensfinanzierung durch neue Ansätze und Technologien weiterentwickelt werden kann“, erläuterte Scholz. So hat Continental Anfang dieses Jahres zusammen mit Partnern die Blockchain-Technologie erfolgreich im Geldmarkt getestet. Eine Commercial-Paper-Transaktion konnte dank des Einsatzes von Blockchain in Minuten statt Tagen abgewickelt werden.

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Henry Schniewind Pressesprecher, Wirtschaft & Finanzen Telefon: +49 511 938-1278 E-Mail:

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© Jörg Koch Foto

Mehrwert durch Vernetzung: Satellitenkameras von Continental erhöhen die Sicherheit und den Komfort

CES 2020

  • Durchblick in jeder Lage: Intelligente Technik macht die Motorhaube "transparent" / Auszeichnung mit einem CES 2020 Innovation Award
  • Einparken, Rückwärtsfahren, Spurwechsel: Ein Kamerasystem für viele Fahrsituationen
  • Modular, skalierbar, vernetzt: Satellitenkameras von Continental für jeden Einsatzzweck

Frankfurt/Las Vegas, USA, 3. Dezember 2019. Kameras entwickeln sich immer mehr zu zentralen Sinnesorganen von Automobilen. Aus mehreren Satellitenkameras bestehende Surround-View-Systeme bieten einen Rundumblick auf die Fahrzeugumgebung aus der Vogelperspektive. Kameras blicken nach vorne, um Verkehrszeichen, Ampeln oder Fahrbahnmarkierungen zu erkennen. Und sie blicken nach hinten und zur Seite, etwa um Objekte im toten Winkel sichtbar zu machen. Das Technologieunternehmen Continental bündelt diese bislang separat agierenden Komponenten zu einem Gesamtsystem: Mehrere sogenannte Satellitenkameras liefern präzise Bilddaten, die von einem zentralen Steuergerät verarbeitet und ausgewertet werden. Das System ist modular aufgebaut, skalierbar und vernetzt – und es kommt aus einer Hand. Vor allem jedoch ermöglicht die Kombination mehrerer Satellitenkameras zahlreiche neue Funktionen, die das Autofahren sicherer, komfortabler und – auf Wunsch – zunehmend automatisierter machen.

Produktionslinie für Satellitenkameras in Ingolstadt. © Jörg Koch Foto

Prämierter Blick durch die Motorhaube – Continental sorgt für Transparenz

Wozu ein intelligent vernetztes Kamerasystem in der Lage ist, zeigt die Funktion "transparente Motorhaube", die Continental entwickelt hat und mit einem CES 2020 Innovation Award ausgezeichnet wurde. Erstmals ging diese Funktion Ende 2018 in einem SUV eines europäischen Automobilherstellers in Serie. Bei langsamer Fahrt – etwa beim Einparken oder im Offroad-Einsatz – wird auf dem Bildschirm im Fahrzeug der Untergrund unter dem Motorraum dargestellt. Mit Hilfe der optischen Information lässt sich ein Fahrzeug etwa in engen Parklücken mit hohen Bordsteinkanten, über Straßenschwellen und Schlaglöcher oder bei einer Geländefahrt über Felsen und Wurzeln präzise und kontrolliert manövrieren. Für den Fahrer entsteht der Eindruck, als seien die Motorhaube und der darunterliegende Motorraum durchsichtig. „Das Bild vom Terrain unter dem Fahrzeug liefern die bereits heutzutage in vielen Fahrzeugen verbauten Satellitenkameras, die vorn am Kühlergrill, am Heck und je eine im Fuß der Seitenspiegel sitzen. Jedoch können die Kameras selbst den Bereich unter dem Fahrzeug nicht darstellen. Ein von Continental entwickelter intelligenter Bildverarbeitungsalgorithmus, der unter anderem verschiedene Fahrzeugsensordaten berücksichtigt, rekonstruiert das Bild unterhalb des Fahrzeuges und fügt dieses Bild exakt in die Rundumsicht ein, die dem Fahrer angezeigt wird“, sagt Markus Friebe, Leiter Visualisierungsfunktionen bei Continental.

Satellitenkameras machen die Motorhaube transparent und ermöglichen dem Fahrer eine Sicht auf den darunterliegenden Boden.

Die „transparente Motorhaube" ist eine weitere Ausbaustufe der von Experten als „Human Vision" bezeichneten Systeme, die auf Kameraanzeigen basieren und den Fahrer unterstützen. Im Grunde wird damit das Surround-View-System um den Blick unters Auto erweitert. „Wir kombinieren diese ‚Human Vision' jetzt mit der sogenannten ‚Computer Vision'. Unter diesem Begriff werden all jene Kameraassistenzsysteme zusammengefasst, die über die reine Darstellung hinaus eine warnende oder eingreifende Funktion wie Gas geben, Lenken und Bremsen erst ermöglichen“, sagt Sascha Semmler, Leiter des Programm-Managements Kamera bei Continental.

Zu den „Computer Vision"-Systemen zählen beispielsweise intelligente Frontkameras, die Verkehrsschilder, Ampeln, Fahrspuren oder Hindernisse nicht nur wahrnehmen, sondern auch erkennen und auswerten können. Der Fahrer erhält dann die jeweils passenden, akustischen, optischen oder haptischen Hinweise beziehungsweise Warnungen – etwa, wenn der Wagen die Fahrspur zu verlassen droht. Außerdem kann die Kamera auch als Notbremsassistent eingesetzt werden: Erkennt das System einen anderen Verkehrsteilnehmer vor dem Fahrzeug, leitet es automatisch eine Notbremsung ein, um eine Kollision möglichst zu vermeiden. „Diese Intelligenz wird künftig nicht mehr nur mit der Frontkamera, sondern mit mehreren Satellitenkameras verknüpft sein", sagt Sascha Semmler. „So bringen wir Funktionen in Serie, bei der das Fahrzeug in Zukunft auch beim Rückwärtsfahren automatisch bremst, wenn es beispielsweise einer Person, die sich hinter dem Auto befindet, zu nahekommt."

Satellitenkameras überwachen das Fahrzeugumfeld.

Funktionen des Kamerasystems sind je nach Kundenwunsch individuell konfigurierbar

Wenn alle vier Satellitenkameras, die ohnehin permanent das Umfeld des Autos erfassen, mit einem zentralen Steuergerät verbunden sind, das die Bildinformationen auswertet und entsprechende Funktionen auslösen kann, wird nicht nur das automatisierte Einparken noch sicherer, sondern es lassen sich auch Remote- oder Valet-Parking-Funktionen realisieren. Der Fahrer kann dann aussteigen, und das Fahrzeug findet per Knopfdruck von allein in die Lücke und parkt ein und auch wieder aus.

Der Fahrer muss sich beim Einparken nicht mehr im Fahrzeug befinden, denn Remote Parking lässt sich mit Satellitenkameras umsetzen.

Am Beispiel Parken lässt sich gut darstellen, dass das neue Satellitenkamerasystem von Continental modular aufgebaut und hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Funktionalitäten skalierbar ist. Von der reinen optischen Unterstützung des Fahrers durch ein 360°-Rundumbild von der Fahrzeugumgebung über das automatisierte Einparken bis hin zum komplett autonomen Parkvorgang, nachdem der Fahrer bereits ausgestiegen ist, lassen sich alle Stufen der Ein- und Ausparkunterstützung durch das System realisieren.

Auch die Rückspiegel können künftig durch Kameras ersetzt werden

Aktuell werden Satellitenkameras mit einer Bildauflösung von 1,3 Megapixel am Auto verbaut, eine neue Kamerageneration mit 2,5 Megapixel Auflösung und exzellenten Nachtsichteigenschaften steht unmittelbar vor dem Serienstart. Und für künftige Anwendungen wird bei Continental bereits die nächste Ausbaustufe entwickelt: eine Kamera mit acht Megapixel Auflösung. Mit diesen Highend-Kameras wird es in Zukunft möglich sein, die klassischen Rückspiegel sowie den Innenspiegel zu ersetzen. Sie liefern nicht nur ein gestochen scharfes Bild, sondern auch die nötigen Daten, um beispielsweise auch bei schwierigen Lichtverhältnissen einen von hinten herannahenden, noch weit entfernten aber schnell näherkommenden Motorradfahrer, präzise zu erkennen. Das System könnte in einem solchen Fall den Fahrer warnen oder gegebenenfalls einen geplanten Spurwechsel des Fahrzeugs unterbinden.

Ein Kamera-Monitor-System kann die Außen- und Innenspiegel ersetzen.

Auch hier gilt: Intelligent vernetzte Satellitenkameras bilden nicht nur die Realität so exakt wie möglich ab, sie werten die optischen Informationen in Kombination mit einem zentralen Steuergerät auch aus und helfen bei einer angemessenen Reaktion. Dabei ist nicht nur die Kameratechnologie entscheidend, sondern ebenso die zentrale Rechnereinheit Assisted & Automated Driving Control Unit (ADCU) von Continental. Im Verbund mit der passenden Software hat die ADCU jederzeit das Fahrzeug, seine Umgebung und die Fahrsituation im Blick – und kann jederzeit angemessen reagieren. So trägt auch das Satellitenkamerasystem wesentlich zur Verwirklichung der Vision Zero bei, der Vision einer Zukunft ohne Unfälle im Straßenverkehr, die Continental konsequent vorantreibt.

Informieren Sie sich über die Highlights von Continental CES 2020 auf Twitter: #ContinentalCES.

Hier finden Sie alle Informationen zur CES 2020.

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Continental Regensburg unter neuer Leitung

  • Standort mit rund 8.000 Mitarbeitern wird künftig von René Krahn geführt
  • Bisheriger Leiter Thomas Ebenhöch übernimmt neue Funktion im Continental-Konzern

 

Regensburg, 2. Dezember 2019. René Krahn hat mit Wirkung zum 1. Dezember 2019 die Standort- und Werkleitung bei Continental Regensburg übernommen. Das Technologieunternehmen betreibt in der Domstadt seinen weltweit größten Automotive-Standort mit rund 8.000 Mitarbeitern, zu dem auch das weltgrößte Elektronikwerk von Continental gehört. Mit Krahn übernimmt ein Manager mit langjähriger interner Erfahrung das Ruder: Der 44-Jährige war in seiner Laufbahn bei Continental bereits mehrere Jahre an dem Standort in der Siemensstraße tätig, zuletzt seit 2017 als Entwicklungssegmentleiter im Geschäftsbereich „Body & Security“ der Continental-Division Interior, die ebenfalls in Regensburg ihren weltweiten Hauptsitz hat. René Krahn folgt auf Thomas Ebenhöch, der den Standort und das Werk seit Anfang 2012 leitete und nun bei Continental eine neue Position übernommen hat. Als Leiter Operations des Geschäftsbereichs „Instrumentation & Driver HMI“ ist Ebenhöch künftig für den Produktionsbetrieb der weltweit 16 Werke dieses Geschäftsbereichs verantwortlich.


René Krahn, gebürtiger Heidelberger, ist Diplomingenieur für Maschinenbau mit Schwerpunkt Fertigungstechnik und seit seinem Studium an der RWTH Aachen in der Automobilbranche tätig. Seine berufliche Laufbahn startete er 2001 als Trainee bei Audi in Ingolstadt, ehe er 2003 als Projektleiter im Bereich Karosserieelektronik zum Continental-Vorläufer Siemens VDO Automotive nach Regensburg kam. Nach einer Zwischenstation als Prozessberater bei Porsche Consulting übernahm Krahn ab 2007 bei Continental in Roding verschiedene Führungspositionen im Werksumfeld für Diesel- und Benzin-Hochdruckeinspritzpumpen des Geschäftsbereichs „Engine Systems“ und war dort zuletzt Leiter Industrial Engineering. 2014 wechselte er innerhalb dieses Geschäftsbereichs nach Pisa in Italien und leitete ein Produktsegment für Kraftstoff-Einspritzkomponenten mit Standorten in Deutschland, Italien, den USA und China. Seit 2017 steuerte Krahn dann von Regensburg und Ingolstadt aus einen weltweiten Entwicklungsbereich für Komfortelektroniken im Geschäftsbereich „Body & Security“.

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Ohne Sensoren keine Ernte: Interview mit Prof. Arno Ruckelshausen zur digitalen Zukunft der Landwirtschaft

Hannover, 29. November 2019. Werden bald Roboter die Arbeit auf dem Acker übernehmen? Ersetzen intelligente Maschinen Traktor, Mähdrescher & Co? Und welche Rolle spielen smarte Reifensensoren für die Landwirtschaft von morgen? Continental sprach passend zur Agritechnica, der weltgrößten Messe für Agrartechnologie, mit dem Feldrobotik-Forscher Professor Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück. In dem umfangreichen Interview ging es unter anderem um die vielfältigen Innovationen im Bereich der digitalen Landwirtschaft und die Rolle des Menschen beim Einsatz autonomer Landwirtschaftsmaschinen.

Continental sprach mit Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, Forscher für Feldrobotik an der Hochschule Osnabrück zur Zukunft der digitalen Landwirtschaft.

Die Zukunft der Landwirtschaft ist smart und digital 

Die digital-vernetzte, intelligente Landwirtschaft ist schon lange kein Wunschdenken mehr. Bereits seit einiger Zeit werden immer mehr komplexe Arbeitsprozesse in der Landwirtschaft durch digitale Services oder intelligente Maschinen ökonomischer und ökologischer gestaltet. Landwirte setzen auf den Einsatz von Sensoren, Kameras und Feldroboter, wenn es um Bodenbeschaffenheit, die Bodenarbeit und die Bestimmung des Reifegrads von Pflanzen geht. Dass der Landwirt trotz des Einsatzes smarter Maschinen und Anwendungen nicht überflüssig wird, da ist sich Prof. Ruckelshausen dennoch sicher. „Technik allein löst keine Probleme, sie ist zu deren Lösung jedoch häufig ein fantastisches Hilfsmittel“, sagt der Physiker mit dem Forschungsschwerpunkt Sensorik. Der Einsatz von Sensoren wird seiner Ansicht nach in Zukunft immer relevanter für eine nachhaltige, soziale und ökonomische Landwirtschaft. Dann könnte es heißen: Ohne Sensoren keine Ernte.

Das vollständige Interview mit Prof. Ruckelshausen können Sie hier nachlesen.

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Anika Hannig

Anika Hannig Pressesprecherin, Spezialreifen Telefon: +49 511 938-2533 Fax: +49 511 938-2570 E-Mail:

Continental Fahnen

„Transformation 2019 – 2029“: Continental-Aufsichtsrat unterstützt beschleunigten Technologieumstieg

  • Fortsetzung des weltweiten Strukturprogramms „Transformation 2019 – 2029“ zielt auf nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Beschlüsse des Aufsichtsrats umfassen die in dessen Sitzung am 25. September 2019 bereits diskutierten Pläne
  • Beschleunigte Umstellung auf Elektromobilität zwingt weltweit zu Anpassungen und auslaufender Produktion an mehreren Standorten
  • Rapide Digitalisierung von Anzeige- und Bedientechnologien, steigender Wettbewerbs- und Kostendruck: Produktion am Standort Babenhausen läuft aus / Gespräche zur Zukunftsperspektive in Rubí (Spanien) werden aufgenommen
  • Ausbau des internen Arbeitsmarkts, erweiterte Qualifizierungsmaßnahmen und lokale Kooperationen unterstützen Mitarbeiter
  • Konzentration auf profitable Wachstumsfelder: autonomes und vernetztes Fahren, Dienstleistungen für Mobilitätskunden, Reifen- sowie Industrie- und Endkundengeschäft

Hannover, 20. November 2019. Der Aufsichtsrat der Continental AG hat in seiner Sitzung am 20. November 2019 strukturellen Anpassungen an den Standorten in Roding und Limbach-Oberfrohna (Deutschland), Newport News (USA) und Pisa (Italien) zugestimmt. Die Pläne dazu hatte der Aufsichtsrat bereits in seiner Sitzung am 25. September 2019 diskutiert. Zwischenzeitlich haben Unternehmensleitung und Betriebsräte der betroffenen Standorte wie angekündigt die Situation und die nächsten Schritte erörtert. Mit seinem Beschluss unterstützt der Aufsichtsrat die Entscheidung des Vorstands, das Geschäft mit Hydraulikkomponenten für Benzin- und Dieselantriebe in den kommenden Jahren zu beenden. Hintergrund ist der durch verschärfte Abgasgesetze beschleunigte, disruptive Umstieg der Autoindustrie auf Elektromobilität. Damit verbunden ist ein drastischer Rückgang der Nachfrage nach Hydraulikkomponenten.

In einem weiteren Beschluss hat der Aufsichtsrat der Strukturanpassung am Standort Babenhausen (Deutschland) zugestimmt. Sie ergibt sich aus der Entscheidung, dort schrittweise bis Ende 2025 die Serienproduktion von Anzeige- und Bedientechnologien auslaufen zu lassen. Darüber hinaus sollen bis Ende 2021 bestimmte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Babenhausen an andere Standorte transferiert werden. Die Notwendigkeit dazu hat sich aus dem abrupten Umstieg der Industrie von analogen auf digitale Technologien ergeben. Damit einher geht eine sich rapide verschlechternde Wettbewerbssituation sowie ein akut steigender Kostendruck.

Mit den jetzigen Beschlüssen wird Continental das angekündigte Programm „Transformation 2019 – 2029“ wie geplant vorantreiben. Es zielt auf die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Darüber hinaus hat die Unternehmensleitung den Aufsichtsrat darüber informiert, dass in Rubí (Spanien) unverzüglich ergebnisoffene Gespräche mit dem lokalen Betriebsrat zur Zukunftsperspektive des ansässigen Standorts aufgenommen werden. Dort beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 760 Mitarbeiter und produziert überwiegend analoge Anzeige- und Bedieninstrumente.

Konzentration auf die Wachstumsfelder der Zukunft

Der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart erklärte: „Wir kommen gut voran. Denn mit den heutigen Beschlüssen unterstützt der Aufsichtsrat unseren dringend erforderlichen Technologieumstieg und damit die Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit. Wir konzentrieren uns schnell und voller Energie auf unsere profitablen Wachstumsfelder. Dazu zählen das assistierte, automatisierte und vernetzte Fahren, die Dienstleistungen für Mobilitätskunden, das Reifengeschäft sowie das Geschäft mit Industrie- und Endkunden. Daraus erwachsen die Arbeitsplätze der Zukunft.“

In Bezug auf die nächsten Umsetzungsschritte fügte Degenhart hinzu: „Wir befinden uns seit einiger Zeit in intensiven und konstruktiven Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern. Die entscheidende Frage ist jetzt: Wie setzen wir die erforderlichen Maßnahmen verantwortungsvoll und mit Weitblick um, damit wir gestärkt aus dem jetzigen Umbau hervorgehen. Unsere betroffenen Mitarbeiter werden wir dabei bestmöglich unterstützen.“

Bestmögliche Unterstützung der Mitarbeiter im Transformationsprozess

Für die vom Strukturprogramm betroffenen Mitarbeiter hat Continental gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern den unternehmensweiten internen Arbeitsmarkt erheblich ausgebaut. Darüber hinaus hat das Unternehmen jüngst das Institut für Technologie und Transformation (CITT) gegründet. Es bietet den Mitarbeitern maßgeschneiderte Schulungen, Seminare und Trainings zur gezielten Qualifizierung an. Das Ziel dabei: den Mitarbeitern nachhaltige berufliche Perspektiven und erweiterte Beschäftigungschancen eröffnen. Auf diese Weise können sie sich sowohl für den internen als auch für den externen Beschäftigungsbedarf vorbereiten.

Verstärkte Qualifizierung und ein ausgeweiteter, interner Arbeitsmarkt dienen dazu, die Mitarbeiter aktiv auf freie oder frei werdende Stellen im weltweiten Konzernverbund zu vermitteln und Fachkräfte zu halten. Auf lokaler Ebene arbeitet Continental darüber hinaus mit anderen Unternehmen in den betroffenen Regionen zusammen, um Mitarbeiter bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung zu unterstützen.

Informationen zu den in der Aufsichtsratssitzung am 25. September 2019 diskutierten und in der Sitzung am 20. November 2019 beschlossenen Standortmaßnahmen:

1. Roding (Deutschland): Einstellung der Produktion und Entwicklung von hydraulischen Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren (Hochdruckpumpen) im Jahr 2024 mit daraus resultierender Schließung des Standorts. Betroffen sind nach derzeitigem Stand rund 520 Arbeitsplätze.

2. Newport News, Virginia (USA): Schließung des Standorts mit derzeit rund 720 Arbeitsplätzen im Jahr 2024. Dort werden hydraulische Komponenten für Benzinmotoren (Injektoren) produziert.

3. Limbach-Oberfrohna (Deutschland): Das Geschäft mit hydraulischen Komponenten für Dieselmotoren (Injektoren) läuft 2028 aus. Betroffen sind nach derzeitigem Stand rund 850 Arbeitsplätze am Standort.

4. Pisa (Italien): Die Produktion hydraulischer Komponenten (Injektoren) für Benzinmotoren läuft zwischen 2023 und 2028 aus. Davon sind nach derzeitigem Stand rund 750 Arbeitsplätze am Standort betroffen.

5. Babenhausen (Deutschland): Schrittweise Einstellung der Serienproduktion von Anzeige- und Bedientechnologien des Geschäftsbereichs Instrumentation & Driver HMI bis Ende 2025. Darüber hinaus sollen bis Ende 2021 bestimmte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an andere Standorte transferiert werden. Betroffen sind nach derzeitigem Stand über 2.200 Arbeitsplätze. Der Standort Babenhausen bleibt als Leitungsstandort des Geschäftsbereiches mit Entwicklung und Administration bestehen.

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Vincent Charles

Vincent Charles Leiter Medien Telefon: +49 511 938-1364 E-Mail:

Dr. Felix Gress

Dr. Felix Gress Leiter Unternehmenskommunikation & Public Affairs Telefon: +49 511 938-1485 E-Mail:

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Continental bietet Vollsortiment an Antriebsriemen für den Nutzfahrzeuge-Ersatzteilmarkt

  • Mehr als 40 neue Keilrippenriemen-Typen für Nutzfahrzeuge aller namhaften Hersteller
  • Insgesamt über 300 Typen für Fahrzeuge auf dem europäischen Markt verfügbar​​​​​​​

Hannover, 19. November 2019. Das Technologieunternehmen Continental bietet ein Vollsortiment an Antriebsriemen für den Nutzfahrzeug-Ersatzteilmarkt. Neu im Programm sind rund 40 Keilrippenriemen-Varianten für den Nebentrieb von Fahrzeugen der Marken Volvo, Scania, Renault und Iveco. Die Riemen haben Profilkennungen von 4PK, 6PK, 8PK, 10 PK und 12PK – also von der schmalen Variante mit 4 Rippen bis zur breitesten Variante mit 12 Rippen. Sie bestehen aus faserverstärktem Synthese-Kautschuk mit Polyester-Zugstrang. Continental fertigt seine Antriebsriemen für das Ersatzgeschäft nach denselben Qualitätsstandards wie seine Produkte für die Erstausrüstung, die speziell für die Anforderungen moderner Nutzfahrzeug-Aggregate entwickelt werden. Somit können Werkstätten auch im Ersatzgeschäft auf bewährte Qualität aus der Erstausrüstung setzen. Continental gewährt registrierten Werkstätten darauf eine Garantie von 5 Jahren.

Das Continental-Programm für den Nutzfahrzeug-Ersatzteilmarkt deckt jetzt über 300 Keilrippenriemen-Varianten für den Nebentrieb ab.

Erweiterung des bisherigen Riemenportfolios

Erst im Frühjahr hatte Continental das Sortiment um mehr als 40 neue Typen für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, MAN und DAF erweitert. Jetzt können Handel, Nutzfahrzeug-Werkstätten und Speditionen mit eigener Werkstatt auf ein Sortiment von mehr als 300 Keilrippenriemen-Varianten für den Nebentrieb zurückgreifen. Mit diesem breiten Sortiment deckt Continental nahezu alle Fahrzeuganwendungen auf dem europäischen Markt ab. „Monteure können damit also praktisch jede anfallende Reparaturaufgabe am Nebentrieb meistern“, sagt Continental-Produktmanager Robert Franz. „Außerdem können sie jetzt Antriebsprodukte für alle Fahrzeugmodelle eines Herstellers aus einer Hand beziehen – vom leichten Lkw für den Verteilerverkehr bis zur Zugmaschine für den Fernverkehr," so Franz weiter.

Continental erweitert sein Sortiment an Antriebsriemen für den Nutzfahrzeug-Ersatzteilmarkt.

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Jochen Vennemann

Jochen Vennemann Manager External Communications ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail:

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Bei Winterreifen an Geschwindigkeits-Aufkleber denken

  • Aufkleber informiert über zulässige Höchstgeschwindigkeit von Winter- und Ganzjahresreifen
  • Beim Fehlen drohen bis zu 25 Euro Geldbuße

 

Hannover, 18. November 2019. Die Winterreifensaison hat schon begonnen, mehr und mehr Autofahrer setzen wieder auf die sicheren Pneus für die kalte Jahreszeit. Als einer der führenden Winterreifenhersteller weist Continental daher darauf hin, dass in zahlreichen Fällen der nötige Geschwindigkeitsaufkleber „im Sichtfeld des Fahrers“ anzubringen ist, wie die Straßenverkehrszulassungsordnung vorschreibt. Der Aufkleber ist erforderlich, wenn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges über der Maximalgeschwindigkeit des Winter- oder Ganzjahresreifens mit der so genannten Schneeflockenkennung liegt. Fehlt der Aufkleber, wird bei Kontrollen ein Bußgeld von 5 Euro fällig. Wird man mit einer höheren Geschwindigkeit als der zugelassenen Reifenfreigabe ertappt, sind 25 Euro Bußgeld fällig. Die Höchstgeschwindigkeit des Autos findet man im Feld „T“ der Zulassungsbescheinigung Teil 1, die des Reifens als Teil der Dimensionsbezeichnung auf der Reifenflanke. Der Buchstabe in der Kennung verweist auf die Geschwindigkeit: So steht 195/65 R 15 „T“ für 190 km/h, Reifen mit der Kennung 195/65 R 15 „H“ sind für 210 km/h zugelassen. Noch schneller dürfen Reifen mit der Kennung „V“ = 240 km/h und „W“ = 270 km/h gefahren werden, Produkte mit der Kennung „Q“ sind nur bis 160 km/h freigegeben.

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Klaus Engelhart

Klaus Engelhart Pressesprecher Pkw-Reifen / Deutschland, Österreich, Schweiz Telefon: +49 511 938-2285 Fax: +49 511 938-2455 E-Mail: