Powertrain Division

Continental prüft Spin-Off von Antriebssparte zusätzlich zu einem möglichen Teilbörsengang

  • Continental-Vorstand beschließt Prüfung eines Spin-Offs der Division Powertrain
  • Handlungsspielraum damit zusätzlich zu einem möglichen Teilbörsengang erweitert
  • Entscheidung über tatsächliche Umsetzung erfolgt nach Prüfung der technischen und rechtlichen Bedingungen
  • CEO Dr. Elmar Degenhart: „Unser Antriebsgeschäft wird seinen vielversprechenden Zukunftskurs 2020 zu den dann bestmöglichen Bedingungen einschlagen – unabhängig davon, ob in Form eines Teilbörsengangs oder eines Spin-Offs“

Hannover, 2. September 2019. Der Continental-Vorstand hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, einen möglichen Spin-Off der Division Powertrain (künftig: Vitesco Technologies) mit anschließender Börsennotierung in Betracht zu ziehen. Diese Prüfung erfolgt parallel zu den laufenden Vorbereitungen des Unternehmens auf einen möglichen Teilbörsengang dieses Geschäfts. Continental erweitert damit ihren Handlungsspielraum angesichts einer sich weiter beschleunigenden Dynamik hin zur Elektrifizierung von Antrieben und den derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen für einen möglichen Teilbörsengang im Jahr 2020. Neben den technischen und rechtlichen Bedingungen erstreckt sich die Prüfung dieser Option ebenfalls auf die Möglichkeit eines vollständigen Spin-Offs. Die Entscheidung über eine tatsächliche Umsetzung werden Vorstand und Aufsichtsrat nach Abschluss der Prüfung treffen.

 „Mit diesem Vorgehen stellen wir sicher, dass unser Antriebsgeschäft seinen vielversprechenden Zukunftskurs 2020 zu den dann bestmöglichen Bedingungen einschlagen kann – unabhängig davon, ob in Form eines Teilbörsengangs oder eines Spin-Offs. Darüber hinaus erhalten auf diese Weise alle Beteiligten eine klare Orientierung für die weitere Planung und können sich auf das eigentliche Geschäft konzentrieren: sein profitables Wachstum und den erfolgreichen, technologischen Ausbau“, erläuterte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart die Gründe der beschlossenen Prüfung.

Er bekräftigte in diesem Zusammenhang die weitere Gültigkeit der Beschäftigungssicherung für Powertrain bis 2023 für den Fall gesellschaftlicher Veränderungen: „Unabhängig von der Form ihrer Verselbstständigung gelten für Powertrain die am 18. April 2018 veröffentlichten, mit den Arbeitnehmervertretern vereinbarten Eckpunkte im ‚Zukunftsbündnis Continental in Motion‘.“

Andreas Wolf, Leiter des Antriebsgeschäfts, unterstrich angesichts des disruptiven Antriebsmarkts die Bedeutung eines schnell verfügbaren, unternehmerischen Freiraums für den erhöhten, zukünftigen Geschäftserfolg: „Wir freuen uns auf 2020 und sind bereit für den Sprung vom Startblock in die Zukunft. Besonders in den Bereichen Elektronik und Elektrifizierung sind wir stark aufgestellt. Sie bilden die Basis für die Umsetzung unserer Strategie des profitablen Wachstums. Uns kommt es jetzt darauf an, einen einzigartigen Wachstumsmarkt frühzeitig und aus einer gestärkten Position maßgeblich mitzugestalten. In einem derart hoch-volatilen und dynamischen Umfeld benötigen wir dafür jetzt schnell Klarheit über das weitere Vorgehen sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Handlungsflexibilität.“

Der mögliche Teilbörsengang sei als eine unter mehreren Optionen bisher der Favorit für das Erreichen dieser Ziele gewesen, so Wolf. Mit der Prüfung eines Spin-Offs ziehe das Unternehmen eine zusätzliche Handlungsoption in Betracht und schaffe damit so oder so 2020 die bestmögliche Ausgangsposition für den Erfolgskurs von Vitesco Technologies.

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