Pressemeldung
26. Juni 2017

Continental engagiert sich aktiv für die VisionZero

  • Continental-Divisionen Chassis & Safety sowie Reifen werben als Partner der globalen „Stop the Crash“-Kampagne für mehr Verkehrssicherheit und weniger Verkehrstote
  • Diverse Assistenzsysteme sollen langfristig Unfälle vermeiden helfen
  • Kooperation mit dem ADAC als „Partner für mehr Fahrsicherheit“ soll Wissen über den Sicherheitsbeitrag von Unfallvermeidungssystemen auch in Deutschland erhöhen

Die Continental-Divisionen Chassis & Safety sowie Reifen unterstützen die von Global NCAP ins Leben gerufene Kampagne „Stop the Crash“ seit Anfang 2016 als Partner. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen politische Entscheidungsträger, Flotten-manager, Medienvertreter und letztlich natürlich auch die Autofahrer über den Sicherheitsbeitrag von Fahrerassistenzsystemen wie zum Beispiel ESC, Notbremsassistenten und Motorrad-ABS hingewiesen werden. Bezüglich Reifen informiert Continental dabei über die Bedeutung der richtigen Reifen-Profiltiefe und des korrekten Reifen-Fülldruckes. Der geographische Schwerpunkt der Stop the Crash-Kampagne für die regelmäßigen Demonstrations-Veranstaltungen liegt in den Schwellenländern Südamerikas und Asiens, in denen die Ausstattungsrate der Fahrzeuge mit modernen Unfallvermeidungssystemen beispielsweise gegenüber Europa, USA und Japan noch deutlich niedriger ist. So gab es bereits Stop the Crash-Demonstrationen in Brasilien, Chile, Ecuador, Malaysia und Thailand, weitere sind bis Ende 2018 auch noch in China, Mexiko und Indien vorgesehen. Mit Hilfe der Kampagne unter Führung von Global NCAP soll das volle Potenzial für mehr Verkehrssicherheit und weniger Verkehrstote erschlossen werden.

Continental möchte die Idee der Vision Zero aber auch für Autofahrer in Europa und Deutschland erlebbar machen. Dafür ist das Technologieunternehmen im Frühjahr 2017 eine langfristige Kooperation für mehr Fahrsicherheitmit dem größten deutschen Automobilverband ADAC eingegangen. „Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße. Sie müssen alle auftretenden Kräfte auf einer nur etwa postkartengroßen Fläche auf die Straße bringen“, erläutert Nikolai Setzer, im Vorstand der Continental AG verantwortlich für den Konzerneinkauf und die Division Reifen. „In kritischen Situationen entscheidet das Technologie-Niveau der Reifen maßgeblich darüber, ob ein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen kommt oder bei Kurvenfahrten in der Spur bleibt. Unsere Vermarktungspartner und Autofahrer, die sich bis Ender Mai 2017 für eine Teilnahme beworben haben und ausgewählt wurden, können unmittelbar erfahren, wie sich ein zu geringer Reifenfülldruck, eine zu geringe Profiltiefe und das Fehlen von Assistenzsystemen wie zum Beispiel eines Notbremsassistenten auswirken.“

Die Jahrzehnte lange Fokussierung von Continental auf maximale Sicherheit durch Reifen mit den kürzesten Bremswegen ist langfristig auf die Verknüpfung mit der „Vision Zero“ ausgelegt. „Zusammen mit unserer Division Chassis & Safety wollen wir den Beitrag von modernen Assistenzsystemen wie beispielsweise ESC, AEB und Motorrad-ABS in Verbindung mit unseren exzellent bremsenden Premium-Reifen der Marke Continental zu mehr Verkehrssicherheit, so wie wir ihn tagtäglich weiter entwickeln, auch konkret aufzeigen“, so Setzer weiter. Im Rahmen der Continental TechShow 2017 präsentiert die Division Reifen von Continental auch die beiden aktuellen Premium-Sommerreifen SportContact 6 für besonders sportliche und hoch motorisierte Fahrzeuge sowie den PremiumContact 6 für die Mittel- und Oberklasse. Beide verkörpern maximale Bremsleistung mit maximalem Grip sowie zahleiche weitere Eigenschaften mit einer Ausgewogenheit auf höchstem technologischem Niveau. Zahlreiche Siege und Bewertungen mit Bestnoten bei den Sommerreifentests der international führenden Testredaktionen und Automobilclubs belegen dies eindrucksvoll.

Die Zunahme von Unfallvermeidungstechnologien im europäischen Straßenverkehr hat seit den 70er Jahren bereits zu einer deutlichen Reduzierung von Verkehrstoten geführt, obwohl sich das Verkehrsaufkommen insgesamt deutlich erhöht hat (siehe Grafik). Die Anstrengungen müssen aber weiter erhöht werden, wenn die Ziele der EU, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 gegenüber 2010 als Basisjahr um 50 Prozent zu reduzieren, tatsächlich erreicht werden soll. Aus Sicht von Continental könnte bereits die Ausstattung von deutlich mehr Fahrzeugen mit den genannten Assistenzsystemen weltweit sowie das Fahren auf Premium-Reifen mit ausreichender Restprofil-tiefe und die regelmäßige Anpassung des Reifenfülldruckes auf die vom jeweiligen Fahrzeughersteller empfohlenen Werte massiv helfen, die hochgesteckten Ziele 2020 zu erreichen.

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