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Continental investiert am Standort Hannover in Fertigungsanlagen für die Agrarindustrie

  • Technologieunternehmen baut Produktion von Antriebsriemen aus und investiert mehr als 2,5 Millionen Euro in das Zukunftsgeschäft Agrarbranche
  • Neue Fertigungsanlage steigert Produktionskapazität für Landwirtschaftsriemen und stärkt Wettbewerbsfähigkeit
  • Unternehmenseigener Prüfstand testet Breitkeilriemen auf Belastbarkeit, Robustheit und Qualität

Hannover, 22. August 2019. Das Technologieunternehmen Continental baut seine Kapazitäten für das Agrargeschäft am Standort Hannover weiter aus und investiert mehr als 2,5 Millionen Euro in neue Anlagen für Antriebskomponenten für landwirtschaftliche Anwendungen. Die Agrarindustrie ist für Continental eine der Schlüsselindustrien der Zukunft. Im Werk Hannover-Vahrenwald wurden deshalb eine neue Fertigungsanlage und ein neuer Prüfstand installiert. So steigert das Unternehmen die Produktionsleistung, vergrößert den Einsatzbereich der Riemen und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit.

„Eine Zukunft ohne Landwirtschaft wird es nicht geben. Unsere Investition ist daher ein klares Zukunftssignal und ein wichtiger Schritt auf unserem Wachstumsweg“, sagt Claudia Holtkemper, die bei Continental den Geschäftsbereich für Antriebsriemen und -komponenten leitet. „Durch die stetig wachsende Weltbevölkerung steigt weltweit die Nachfrage nach Ernteerzeugnissen und damit auch der Bedarf an innovativen Komponenten und Systemen für Hightech-Anlagen und Landmaschinen. Wir bieten unseren Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen sowie individuell zugeschnittene Lösungen für mehr Effizienz auf dem Feld.“

Zukunftssignal: Auf einer neuen Anlage fertigt Continental Antriebskomponenten für landwirtschaftliche Anwendungen.

Neue Anwendungsfelder für Hochleistungsriemen

Die neue Anlage wurde bereits in Betrieb genommen. Auf ihr fertigt Continental unter anderem Breitkeilriemen – auch in einer neuen, intelligenten Ausführung mit integriertem Sensor, die eine vorausschauende und proaktive Wartung ermöglicht. Sie sorgen als Hochleistungsantriebsriemen in Landmaschinen wie Mähdreschern für eine zuverlässige Kraftübertragung – auch unter extremen Bedingungen wie Schmutz, Staub, Feuchtigkeit sowie Hitze und Kälte. Mit der Installation der neuen Anlage können die Riemen in einer Breite von bis zu 40 Zoll gefertigt werden – ein Plus von 10 Zoll gegenüber dem bisherigen Maximum. Dank dieser neuen Spezifikation sind die Antriebsriemen nun in noch mehr landwirtschaftlichen Anwendungen eine Alternative zum Kettenantrieb.

Der neu installierte Prüfstand ist mit modernster Technologie ausgestattet und testet die Breitkeilriemen in einem Leistungsbereich von bis zu 200 Kilowatt auf ihre Belastbarkeit und Robustheit. Mit dieser hochmodernen Anlage investiert Continental weiter in qualitätssichernde Maßnahmen, um komplexe Kundenanforderungen bestmöglich sicherzustellen.

Landmaschinen wie Mähdrescher, Häcksler oder Traktoren sind heute komplexe Hochleistungsaggregate und stellen hohe Anforderungen, insbesondere an die Komponenten im Antriebsbereich. Dafür bietet Continental ein umfassendes Portfolio aus ummantelten Keilriemen, Verbundkeilriemen, Breitkeilriemen sowie Keilrippenriemen und entwickelt darüber hinaus kundenspezifische Lösungen.

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Kontakt

Jochen Vennemann

Jochen Vennemann Manager External Communications ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail: