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      Pressemeldung
      07. Mai 2026

      ContiTech: Einigung mit Arbeitnehmervertretern auf Interessenausgleich, Sozialplan und Zukunftspapier

      • Vereinbarung schafft Rahmen für sozialverantwortliche Umsetzung der organisatorischen Anpassungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
      • Sozialverantwortlicher Abbau von rund 3.000 Stellen weltweit, davon rund 1.600 in Deutschland, sowie Verlagerung von Tätigkeiten an Standorte mit wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen
      • Ziel: Einsparungen von 150 Millionen Euro jährlich ab 2028
      • Neues Zukunftspapier mit Vereinbarungen zu Ausbildungssicherung, Mitbestimmung und Investitionen in deutsche Standorte verabschiedet

      Hannover, 7. Mai 2026. Der Continental-Unternehmensbereich ContiTech und die Arbeitnehmervertreter haben sich auf einen Interessenausgleich sowie einen Sozialplan in Deutschland für die im November 2025 verkündeten notwendigen Einsparmaßnahmen verständigt. Die Vereinbarung regelt den sozialverantwortlichen Abbau von etwa 1.600 Stellen in Deutschland. Ein Teil der betroffenen Tätigkeiten wird in Länder mit wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen verlagert. Weltweit sind etwa 3.000 Stellen betroffen. Wie bereits im November 2025 angekündigt, sollen ab 2028 jährliche Einsparungen von 150 Millionen Euro erreicht werden. Angesichts der schwachen Marktentwicklung strebt ContiTech damit an, seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

      Im Interessenausgleich haben die Sozialpartner die Bedingungen für Stellenabbau und Verlagerungen vereinbart. ContiTech plant, alle Maßnahmen so sozialverantwortlich wie möglich zu gestalten. Das verhandelte Maßnahmenpaket umfasst ein Freiwilligenprogramm, sowie Vermittlung von Arbeit in Arbeit – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch extern.

      Parallel zu den genannten Vereinbarungen haben sich die Sozialpartner auf wesentliche Eckpunkte für die Zukunft von ContiTech in Deutschland verständigt. Hierzu zählen Rahmenbedingungen für den Erhalt einer erfolgreichen Sozialpartnerschaft, die wettbewerbsfähige Weiterentwicklung der deutschen Standorte durch gezielte Investitionen sowie klare Standortfokussierung bei Überkapazitäten, sowie den Erhalt qualifizierter Aus- und Weiterbildung, mit Ausbildung weiterhin über den tatsächlichen Bedarf hinaus inklusive Übernahmeperspektiven.

      Schnelle Umsetzung des Freiwilligenprogramms

      Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen beginnt bereits am morgigen 8. Mai mit dem Start eines Freiwilligenprogramms, dasBeschäftigten die Möglichkeit bietet, zu den verhandelten Konditionen aus dem Unternehmen auszuscheiden. Schwerpunkte des Stellenabbaus sind die Verwaltungen der Geschäftsfelder und des Unternehmensbereichs. Diese sind überwiegend in Hannover sowie, in geringerem Umfang, an weiteren Standorten in Deutschland angesiedelt. 

      Die Maßnahmen tragen unabhängig von der künftigen Eigentümerschaft von ContiTech zu dessen Wettbewerbsfähigkeit bei. Ziel ist es, das mittel- und langfristige Potenzial des mit seiner Materialexpertise weltweit führenden Unternehmens für industrielle Anwendungen zu entfalten. Aktuell beschäftigt ContiTech, in dem Continental Produkte und Anwendungen für die Industrie bündelt, mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, davon etwa 7.700 in Deutschland.

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