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Continental verwandelt Continental-Arena kurzzeitig in internationales Zentrum für Fahrzeugvernetzung

  • Etwa 100 Vernetzungs-Experten des Car Connectivity Consortium arbeiten in der Continental-Arena an der Zukunft des Fahrzeugschlüssels
  • 1993: erster Funkschlüssel aus Regensburg


Regensburg, 02. August 2019. Vom 30.07. bis zum 02.08. treffen sich etwa 100 Fahrzeugvernetzungsexperten von Automobilherstellern, -zulieferern, Smartphone-Herstellern und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt zu einem Arbeitsmeeting des sogenannten Car Connectivity Consortium (CCC) in der Continental-Arena in Regensburg. Anstatt allerdings den Ball rollen zu lassen, entwickeln die Experten das Smartphone als Fahrzeugschlüssel weiter.

Die Digital Key Spezifikation 1.0 des CCC macht das Smartphone zum Fahrzeugschlüssel.

Das CCC ist ein industrieübergreifendes Konsortium, in dem Unternehmen aus der Automobilindustrie wie BMW, Daimler, VW, Honda, GM, etc. zusammen mit Smartphone-Herstellern und Technologieunternehmen wie Apple, Gemalto, Google oder Samsung daran arbeiten, die Vernetzung zwischen Smartphone und Fahrzeug voranzutreiben und zu standardisieren. Die Mitglieder des CCC haben beispielsweise mit der sogenannten Digital Key Spezifikation 1.0 bereits eine Plattform geschaffen, um virtuelle Fahrzeugschlüssel in Mobiltelefonen zu nutzen.

Das Smartphone als Autoschlüssel

Ziel des CCC-Treffens in Regensburg ist nun, an Technik-Standards für die Weiterentwicklung des digitalen Fahrzeugzugangs per Smartphone zu arbeiten. Nachdem ähnliche Treffen bereits im Silicon Valley in Kalifornien, in Japan, Korea oder Frankreich stattgefunden haben, übernimmt Continental als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Fahrzeugvernetzung und Fahrzeugzugangstechnik bei dem Treffen die Rolle des Gastgebers und holt die Experten für Fahrzeugvernetzung nach Regensburg.

Mit der neuen Spezifikation muss das Smartphone nicht einmal mehr aus der Tasche genommen werden um das Fahrzeug zu entriegeln.

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Mit den Technikansätzen aus dem CCC sollen Autofahrer ähnlich wie mit heutigen Handsfree-Schlüsseln, das Smartphone in der Hosentasche lassen können. Das Fahrzeug erkennt von sich aus, wenn sich der Fahrer mit dem digitalen Schlüssel nähert und entriegelt seine Türen ganz automatisch.

Im Gegensatz dazu, müssen beispielsweise Nutzer von Car-Sharing Diensten oder Mietfahrzeugen, die bereits heute das Smartphone als Fahrzeugschlüssel verwenden, das Fahrzeug immer noch aktiv über eine Applikation entriegeln oder an einen sogenannten Nearfield-Communication Reader in der Fahrzeugtür halten. Dank der neuen Ansätze soll die Anwendung zudem so sicher gestaltet werden, dass ein Fahrzeugdiebstahl per Hacker-Angriff mit heutigen Methoden nahezu unmöglich wird.

Funkschlüssel aus Regensburg

Seit der Entwicklung des ersten Funkschlüssels 1993 in Regensburg, hat Continental sich am Standort ein weltweit nahezu einzigartiges Expertenwissen aufgebaut. Das Technologieunternehmen hat hier nicht nur den Hauptsitz seiner Division Interior und der zugehörigen Geschäftseinheit Body & Security, die unter anderem Zugangstechnologien für die weltweite Automobilindustrie entwickelt, sondern betreibt am und um den Standort in der Siemensstraße hochspezialisierte Labore und Entwicklungsbereiche. Selbst im Landkreis, in der Nähe von Pfatter, hat Continental ein Aussenlabor zwischen Feldern und Wiesen. Hier auf dem Land findet der Zulieferer perfekte Bedingungen, um die Reichweite von Funkschlüsseln zu testen und auf die Wünsche der Automobilhersteller anzupassen.

Kontakt

Sebastian Fillenberg

Sebastian Fillenberg Externe Kommunikation Division Interior Telefon: +49 6196 87-3709 Fax: +49 6196 8779-3709 E-Mail:

Susanne Reimann

Susanne Reimann Pressesprecherin Continental Regensburg Telefon: +49 941 790-8675 Fax: +49 941 790-998675 E-Mail: