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      1. Quartal
      Pressemeldung
      06. Mai 2026

      Continental steigert Profitabilität bei Tires und ContiTech

      • Konzernumsatz 4,4 Milliarden Euro (Q1 2025: 4,9 Milliarden Euro, -10,4 Prozent), organisches Wachstum -0,9 Prozent
      • Bereinigtes EBIT 522 Millionen Euro (Q1 2025: 492 Millionen Euro, +6,1 Prozent)
      • Bereinigte EBIT-Marge 11,9 Prozent (Q1 2025: 10,7 Prozent)
      • Nettoergebnis 200 Millionen Euro (Q1 2025: 68 Millionen Euro, +196,5 Prozent)
      • Bereinigter Free Cashflow 35 Millionen Euro (Q1 2025: -216 Millionen Euro)
      • Christian Kötz, CEO: „Operativ sind wir gut in das Jahr gestartet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben wir unsere Profitabilität sowohl bei Tires als auch bei ContiTech gesteigert“
      • Roland Welzbacher, CFO: „Die jüngsten Veränderungen bei den Rohstoffen werden sich erst mit Verzögerung auf uns auswirken. Wir analysieren und bewerten die Situation fortlaufend und ergreifen sofern erforderlich Maßnahmen zur Ergebnissicherung“
      • Ausblick auch vor Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen bestätigt: Konzernumsatz von rund 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro, bereinigte EBIT-Marge von rund 11,0 bis 12,5 Prozent

      Hannover, 6. Mai 2026. Continental ist mit einem guten ersten Quartal in das Jahr 2026 gestartet. Die beiden Unternehmensbereiche Tires und ContiTech haben ihre bereinigte EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahresquartal jeweils gesteigert. Dies gelang trotz der Belastungen durch Zölle und Wechselkurseffekte. Ebenso über Vorjahresniveau lag der bereinigte Free Cashflow. Das konjunkturelle Umfeld und weltweit schwache Märkte haben hingegen die Umsatzentwicklung beeinträchtigt. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt das Dax-Unternehmen auch vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen. So rechnet Continental für das Jahr 2026 weiterhin mit einem Konzernumsatz von rund 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro sowie einer bereinigten EBIT-Marge von rund 11,0 bis 12,5 Prozent. 

      „Operativ sind wir gut in das Jahr gestartet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben wir unsere Profitabilität sowohl bei Tires als auch bei ContiTech gesteigert. Das verleiht uns Aufwind. Gleichzeitig führen die geopolitischen Entwicklungen zu erhöhter Unsicherheit bei den Verbrauchern und für die Wirtschaft insgesamt. Deshalb arbeiten wir weiter hart daran, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, sagte Christian Kötz, Vorstandsvorsitzender von Continental, am Mittwoch in Hannover. 

      Profitabilität im Konzern deutlich gesteigert

      Im abgelaufenen Quartal erzielte Continental einen Konzernumsatz von 4,4 Milliarden Euro (Q1 2025: 4,9 Milliarden Euro, -10,4 Prozent). Bereinigt um den Einfluss von Wechselkurseffekten und Konsolidierungskreisveränderungen, ergab sich eine organische Umsatzentwicklung von -0,9 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich auf 522 Millionen Euro (Q1 2025: 492 Millionen Euro, +6,1 Prozent), was einer bereinigten EBIT-Marge von  11,9 Prozent entspricht (Q1 2025: 10,7 Prozent).

      Das Nettoergebnis lag im ersten Quartal bei 200 Millionen Euro (Q1 2025: 68 Millionen Euro, +196,5 Prozent). Der bereinigteFreeCashflow belief sich auf 35 Millionen Euro (Q1 2025: 
      -216 Millionen Euro). 

      „Wir haben unsere Profitabilität und unseren bereinigten Free Cashflow im ersten Quartal gesteigert. Dabei haben wir insbesondere von unserem Fokus auf margenstarke Produkte, einer konsequenten Kostendisziplin sowie geringeren Rohstoffkosten als im Vorjahresquartal profitiert“, sagte Roland Welzbacher, Finanzvorstand von Continental, und ergänzte: „Die jüngsten Veränderungen bei den Rohstoffen werden sich erst mit Verzögerung auf uns auswirken. Wir analysieren und bewerten die Situation fortlaufend und ergreifen sofern erforderlich Maßnahmen zur Ergebnissicherung. Wir bestätigen unseren finanziellen Ausblick für das laufende Jahr.“

      Tires steigert Ergebnis und Profitabilität

      Im ersten Quartal lag der Umsatz des Reifenbereichs bei 3,3 Milliarden Euro (Q1 2025: 3,4 Milliarden Euro, -4,7 Prozent). Dieser war durch Wechselkurseffekte in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrags negativ beeinflusst. Die bereinigte EBIT-Marge lag mit 14,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (Q1 2025: 13,4 Prozent). Zu dieser Verbesserung beigetragen haben die positive Entwicklung des Reifenersatzgeschäfts, das erfolgreiche Geschäft mit großen Pkw-Reifen ab 18 Zoll (Ultra-High-Performance-Reifen), geringere Rohmaterialkosten als im Vorjahresquartal und ein starker Kostenfokus. 

      Zahlreiche Auszeichnungen in aktuellen unabhängigen Reifentests untermauern Continentals führende Position im Bereich der Premiumreifen. Beispielsweise wurde der Sommerreifen PremiumContact 7 von der Auto Zeitung und vom österreichischen Automobilklub ÖAMTC zum Testsieger gekürt. Ebenso überzeugte der SportContact 7 und erhielt von der Redaktion der AUTO BILD sportscars das Prädikat „vorbildlich“. Diese Erfolge bestätigen die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit der Reifen von Continental.

      Mit dem neuen Trailerreifen Conti Hybrid HT 5 komplettiert Continental ihre Hybrid-Reifenfamilie für den regionalen Gütertransport. Der speziell für die anspruchsvollen Bedingungen des Verteilerverkehrs entwickelte Reifen bietet im Vergleich zum Vorgängermodell eine um 15 Prozent höhere Laufleistung und sorgt durch einen optimierten Rollwiderstand für einen kraftstoffsparenden Betrieb. Eine innovative Profiltechnologie gewährleistet zudem eine verbesserte Haftung auf nassen und kalten Straßen.

      Zu Jahresbeginn hat der Reifenhersteller darüber hinaus einen bedeutenden Meilenstein in seiner Nachhaltigkeitsstrategie erreicht. Die Nutzung von Kohle und Schweröl wurde an allen Reifenproduktionsstätten vollständig eingestellt. Seit Januar 2026 verwenden alle Werke alternative Energiequellen, um den für die Reifenherstellung benötigten Dampf und die für Heizzwecke erforderliche Energie zu erzeugen. Dazu zählen Biomasse, Biogas, Strom aus erneuerbaren Quellen sowie andere konventionelle Energieträger wie Flüssiggas (LPG) und Erdgas, um eine konstante Energieversorgung sicherzustellen.

      ContiTech mit bereinigter EBIT-Marge von 7,9 Prozent

      In einem weiterhin schwachen Marktumfeld hat sich ContiTech operativ verbessert und die Profitabilität im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert. Der Unternehmensbereich erzielte einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro (Q1 2025: 1,5 Milliarden Euro, -24,4 Prozent). Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des Geschäftsfelds Original Equipment Solutions (OESL) Anfang Februar 2026 sowie negativen Wechselkurseffekten. Die bereinigte EBIT-Marge von ContiTech belief sich auf 7,9 Prozent (Q1 2025: 6,2 Prozent). Ohne Berücksichtigung des OESL-Geschäfts hätte die bereinigte EBIT-Marge bei 8,7 Prozent gelegen. Zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben der Fokus auf margenstarke Produkte sowie ein positives Handelsgeschäft und geringere Rohmaterialkosten. Darüber hinaus wirkten sich die ergriffenen Maßnahmen zur Ergebnissicherung positiv aus. 

      Darüber hinaus stärkt ContiTech seinen Standort in Weißbach (Baden-Württemberg, Deutschland) durch die Investition in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags in eine neue Tiefdruckmaschine für Oberflächen im Möbel- und Bauelementebereich. Mit diesem planmäßigen Schritt zur Expansion und Modernisierung der Oberflächenfertigung wird die Produktionskapazität des Standorts erhöht. Die neue Maschine soll nach ihrem endgültigen Hochlauf mehr als 75.000 Quadratmeter Oberflächenfolie pro Tag drucken. Das entspricht in etwa der Fläche von zehn Fußballfeldern. Trotz konjunktureller Herausforderungen erwartet ContiTech langfristig eine steigende Nachfrage nach Oberflächen, insbesondere durch Fenster- und Fassadenbauer. Daher investiert ContiTech in die gesamte Wertschöpfungskette von Oberflächenfertigung.

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