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      Pressemeldung
      28. Mai 2026

      Weniger lokale Emissionen auf der letzten Meile: Continental erhält Karkassen ab sofort vollelektrisch

      • Dikabo GmbH beliefert das ContiLifeCycle-Werk Hannover-Stöcken zweimal täglich mit Karkassen – ab sofort vollelektrisch mit einem MAN eTGX
      • ContiLifeCycle steht für geprüfte Runderneuerung: wirtschaftlich für Flottenbetreiber, mit gleichbleibend hoher Qualität

      Hannover, 28. Mai 2026. Continental setzt bei der Versorgung ihres ContiLifeCycle-Werks in Hannover-Stöcken auf eine Reduzierung der lokalen Emissionen. Zweimal täglich transportiert der Logistikdienstleister Dikabo GmbH ab sofort mit einem neuen vollelektrischen MAN eTGX gebrauchte Reifenkarkassen aus seinem Lager in Spelle in die niedersächsische Landeshauptstadt.

      Dikabo ist seit Jahren fester Logistikpartner im Umfeld des ContiLifeCycle-Werks Hannover-Stöcken. Mit der Investition in den MAN eTGX hat das Unternehmen seine Flotte nun auf einen rein elektrischen Antrieb für diese Route umgestellt. Zwei Touren täglich, rund 220 Kilometer Gesamtstrecke, vollständig ohne Verbrennungsmotor im Fahrbetrieb – das ist die neue Realität auf der Karkassen-Route zwischen Spelle und Hannover. 

      „Für uns ist die Umstellung kein Pilotversuch. Die vollelektrischen Fahrten zwischen Spelle und Hannover sind fester Bestandteil unseres Ablaufs – technisch stabil, planbar und zuverlässig. Der Elektroantrieb funktioniert auch im regelmäßigen Werksverkehr“, sagt Sven Wehrmeyer Geschäftsführer der Dikabo GmbH. „Der elektrische Transport der Karkassen ist Teil einer gemeinsamen Weiterentwicklung der Logistikprozesse. Unser Anspruch ist es, solche Umstellungen partnerschaftlich zu begleiten und operativ abzusichern“, ergänzt Jan-Ole van Lengen, Head of ContiLifeCycle Deutschland von Continental.

      Was das ContiLifeCycle-Werk in Hannover-Stöcken leistet

      Am Standort Hannover-Stöcken betreibt Continental eines ihrer zentralen Werke für die professionelle Runderneuerung von Nutzfahrzeugreifen. Im ContiLifeCycle-Verfahren werden gebrauchte Karkassen geprüft, aufbereitet und mit einem neuen Laufstreifen versehen – vorausgesetzt, die Karkasse erfüllt die strengen Qualitätsanforderungen von Continental.

      Das Ergebnis ist ein Reifen, der in Leistung und Sicherheit für den gewerblichen Einsatz ausgelegt ist und entsprechende Anforderungen erfüllt. Die Kosten für Flottenbetreiber liegen dabei deutlich unter denen eines Neureifen-Kaufs – bei gleichbleibend hohem Qualitätsniveau. 

      Runderneuern als wirtschaftliche Entscheidung

      Für Fuhrparkbetreiber und Flottenmanager ist die Runderneuerung vor allem eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Eine qualitätskontrolliert runderneuerte Karkasse kostet deutlich weniger als ein vergleichbarer Neureifen – ohne Abstriche bei Traktion, Laufleistung oder Sicherheit. Die Runderneuerung trägt auch zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen bei: Nach internen Berechnungen können bis zu 55 Kilogramm Abfälle (Gummi, Stahl und Textilien) und bis zu 85 Prozent der Materialien gegenüber der Neuproduktion eines Reifens vermieden werden.

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