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Continental gibt Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 bekannt

Der Vorstand der Gesellschaft hat heute die wesentlichen Kennzahlen zum Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 beschlossen. Einige dieser Kennzahlen bewegen sich unterhalb der aktuellen durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Der Ausblick geht insbesondere von folgenden Annahmen aus:

·        Unter Berücksichtigung der heute vorhersehbaren Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und der fortwährenden Engpässe bei Hableiter-Komponenten in der Lieferkette erwartet Continental einen Anstieg der globalen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2021 von 9 % bis 12 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem berücksichtigt der Ausblick die Annahme, dass die Wechselkurse während des Geschäftsjahres nicht erheblich von den Wechselkursen zu Jahresbeginn abweichen werden.

·        Dem Ausblick liegt darüber hinaus eine ganzjährige Vollkonsolidierung von Vitesco Technologies zugrunde. Im Zusammenhang mit dem für das zweite Halbjahr erwarteten Vollzug der Abspaltung von Vitesco Technologies wird Continental den Ausblick dann entsprechend anpassen.

Vor dem Hintergrund der vorgenannten Annahmen ergibt sich folgende Prognose für das Geschäftsjahr 2021:

·        Der Konzernumsatz wird rund 40,5 bis 42,5 Milliarden Euro erreichen. Die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich zwischen rund 5 % und 6 % liegen.

·        Der Umsatz in den Automotive-Geschäftsfeldern – Autonomous Mobility and Safety, Vehicle Networking and Information und Powertrain – wird zwischen rund 24,0 und 25,0 Milliarden Euro erwartet, die bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 1 % und 2 %. Dieser Ausblick berücksichtigt zusätzliche Logistikaufwendungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro im Zusammenhang mit Engpässen bei Halbleiter-Komponenten in der Lieferkette sowie zusätzliche Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Höhe von 200 bis 250 Millionen Euro im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety.

·        Der Umsatz in den Rubber-Geschäftsfeldern – Tires und ContiTech – wird zwischen rund 16,5 und 17,5 Milliarden Euro erwartet, die bereinigte EBIT-Marge innerhalb einer Spanne von rund 11,5 % und 12,5 %. Die bereinigte EBIT-Marge geht von einem Anstieg der Rohmaterialkosten von rund 200 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr aus. Dieser Anstieg wird sich überwiegend im Geschäftsfeld Tires auswirken.

·        Der Free Cash Flow vor Akquisitionen und vor Carve-Out-Effekten wird zwischen rund 0,9 und 1,3 Milliarden Euro erwartet.  Diese Erwartung geht von Investitionen vor Finanzinvestitionen in Höhe von rund 7 % des Konzernumsatzes und von Mittelabflüssen in Höhe von rund 700 Millionen Euro für das Strukturprogramm „Transformation 2019-2029“ aus.

Auf der Basis vorläufiger Daten ergeben sich für das Geschäftsjahr 2020 folgende wesentliche Finanzkennzahlen:

·        Der Konzernumsatz belief sich auf 37,722 Milliarden Euro (2019: 44,478 Milliarden Euro), die bereinigte EBIT-Marge auf 3,5 % (2019: 7,3 %). Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr und vor Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie vor Wechselkurseffekten um
-12,7 %.

·        Der Umsatz in Automotive Technologies belief sich auf 15,317 Milliarden Euro (2019: 18,905 Milliarden Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei -1,8 % (2019: 6,0 %). Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr und vor Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie vor Wechselkurseffekten um -15,8 %.

·        Der Umsatz in Rubber Technologies belief sich auf 15,640 Milliarden Euro (2019: 18,013 Milliarden Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 11,3 % (2019: 12,0 %). Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr und vor Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie vor Wechselkurseffekten um -11,1 %.

·        Der Umsatz in Powertrain Technologies belief sich auf 6,968 Milliarden Euro (2019: 7,802 Milliarden Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei -0,8 % (2019: 0,7 %). Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr und vor Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie vor Wechselkurseffekten um -8,7 %.

·        Der Free Cash Flow des Konzerns lag vor Akquisitionen und Carve-out-Effekten bei 1,109 Milliarden Euro. Dieser Betrag berücksichtigt Investitionen vor Finanzinvestitionen von 5,9 % des Konzernumsatzes. Im Jahr 2019 lag der entsprechende Betrag bei 1,343 Milliarden Euro.

 „EBIT bereinigt“ entspricht der Definition im Glossar der finanzwirtschaftlichen Begriffe des Geschäftsberichts 2019 auf Seite 36, der unter www.continental-ir.de abrufbar ist.