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Arbeiten bei Continental

Ein Arbeitstag bei Continental

"Mein Name ist Eike-Christian Schmid und ich arbeite seit über drei Jahren bei Continental. Ich bin bei ContiMachinery in der mechanischen Konstruktion für Pkw-Reifenaufbaumaschinen tätig und seit knapp einem Jahr als Projektleiter für eine neue Prototypenmaschine. Die ContiMachinery ist der interne Maschinenlieferant für unsere Reifenwerke. Die Anlagen, die wir konstruieren und bauen, werden zunächst aufgestellt und in Betrieb genommen, bevor sie weltweit in die Werke transportiert werden.

Ein typischer Arbeitstag sieht bei mir ungefähr so aus:

6:45-7:00 Uhr: 

Mein Tag fängt meist früh an, das kann aber flexibel gestaltet werden. Da wir aber in engem Kontakt mit unseren Schlossern stehen, fangen die meisten meiner Kollegen auch früh am Tag an. Aber natürlich gibt es auch Kollegen die erst gegen 9:00 Uhr im Büro sind, was aufgrund der Gleitzeit problemlos möglich ist.

Nachdem ich bei uns im Büro angekommen bin, wird erstmal der Laptop gestartet und alle notwendigen Programme geöffnet. Alle Mails, die am Vortag noch gekommen sind, lese und bearbeite ich dann. Im Anschluss daran, wenn nach und nach die Kollegen ankommen, wird natürlich auch der erste Kaffee oder Tee getrunken.

8:15 Uhr: Es folgt der erste Gang in die Produktion/Fertigung, wo der aktuelle Stand der Anlage, Baugruppen und Einzelteile begutachtet wird. Ganz wichtig: Sicherheit geht vor! Dieser Bereich darf nur mit der persönlichen Schutzausrüstung betreten werden.

10:00 Uhr: Heute steht als erstes ein Meeting mit allen aktuellen und ehemaligen Projektleitern bei uns in der CM auf dem Programm. Hier geht es hauptsächlich um den Austausch zwischen den Projektleitern und dass die gesammelten Erfahrungen an die neuen Projektleiter/innen, wie mich, weitergegeben werden. Dieser Austausch und das damit verbundene Lessons Learning ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

 

12:00 Uhr: Es geht wieder in die Produktion/Fertigung. Dort werden nun einige Versuche zur Optimierung der Prototypenanlage durchgeführt. Gerade bei Prototypen kann viel Zeit in der Produktion verbracht werden. Das Schöne daran: Bauteile, die von einem selbst konstruiert worden sind, können nun begutachtet werden. 

 13:00 Uhr: Mittagessen mit den Kollegen in der Kantine.

13:45 Uhr: Es geht zurück an die Maschine. Die Versuche dauern an und dienen zur Optimierung des Prototypens. Die anschließenden Tests bestätigen oder revidieren die Optimierungsversuche. Die Ergebnisse dazu werden natürlich dokumentiert, damit auch die richtigen Schlüsse für weitere Optimierungen gezogen werden können.

14:30 Uhr: Zurück am Arbeitsplatz. Hier werden die gefundenen Anpassungen für die Anlage konstruiert. Außerdem werden die E-Mails, die zwischenzeitlich angekommen sind, gelesen und bearbeitet.

16:00 Uhr: Der Tag ist geschafft – Feierabend. Der genaue Zeitpunkt hängt immer von der Auftragslage ab. Dank Gleitzeit kann ich je nach Bedarf Überstunden abbauen und die Zeit z.B. für Hobbies oder Erledigungen am Nachmittag nutzen."

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