14. November 2019

Jedes Ergebnis zählt, um Notbremsassistenten besser zu machen

Hallo, mein Name ist Jonas Kremer und ich bin Ingenieur im Fahrversuch bei Continental. An unserem Standort in Memmingen werden modernste Fahrfunktionen auf Herz und Nieren getestet.

Ich beschäftige mich schwerpunktmäßig mit dem Testen und Absichern von Notbremsassistenten. Diese Systeme helfen dabei, den Straßenverkehr sicherer zu machen, indem sie Gefahren erkennen und bei Bedarf auch selbständig eine Notbremsung einleiten. Sie vermeiden nicht mehr nur Auffahrunfälle zwischen PKWs, sondern erkennen und schützen zunehmend auch weitere Verkehrsteilnehmer, wie z.B. Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer. Das Umfeld wird dabei durch unterschiedliche Sensoren, wie z.B. durch Kamera- und/oder Radar überwacht. Für Entwicklungszwecke werden die Assistenten sowohl hier auf dem Prüfgelände abgetestet, als auch im weltweiten Straßenverkehr. Je nach Reifegrad erlauben wir dem Notbremsassistenten dabei nur theoretische Eingriffe („open loop“) oder auch aktive Eingriffe („closed loop“).

Zu meinem Arbeitsalltag in Memmingen gehört nicht nur die Inbetriebnahme unserer Versuchsfahrzeuge mit entsprechender Sensorik und Messtechnik, sondern auch die Durchführung der Tests selbst, z.B. mittels Fahrroboter. Getestet wird überwiegend mit speziellen  „Dummys“. Sie haben den Vorteil, dass sie im Fall einer Kollision, keine größeren Schäden  davontragen aus Sensor-Sicht aber trotzdem realistische Eigenschaften aufweisen.

Somit können wir sämtliche Fahrmanöver und Verkehrssituationen reproduzierbar nachstellen und die Assistenten, vor allem auch in Grenzsituationen, abtesten. Die Ergebnisse und Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklung ein und helfen dabei, Notbremsassistenten intelligenter und zuverlässiger zu machen. Das spannende an meinem Beruf ist es, unsere Entwicklungsfortschritte tagtäglich im Fahrzeug erleben und spüren zu können. Mit jedem Test, den wir durchführen, und mit jedem Szenario, das wir abbilden, kommen wir unserem Ziel, der Vision Zero, etwas näher.

Meine Begeisterung für das automatisierte Fahren führte mich schon während des Studiums in ein Euro NCAP-Prüflabor, wo ich im Rahmen meiner Diplomarbeit unterschiedliche Assistenzsysteme testen und Testverfahren entwickeln konnte.

Nach fast 5 Jahren Berufserfahrung war der naheliegende nächste Schritt meine Ideen und Erkenntnisse direkt bei einem Fahrzeug- oder Komponentenbauer in die Entwicklung einfließen zu lassen und meinen persönlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit zu leisten.

Als einer der bedeutendsten Innovationstreiber in diesem Themengebiet stellte sich Continental als idealer Arbeitgeber heraus. Vor allem die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sprechen für sich. Bereits nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit wurde ich für die Expertenlaufbahn nominiert und habe nun neben dem Tagesgeschäft als Local Expert zusätzlich die Mission, Wissen aufzubauen, sicherzustellen und weiterzugeben. Neben Aufstiegschancen in der Projektleitung oder Management bietet die Expertenlaufbahn bei Continental gleichwertige Karrieremöglichkeiten. Vor allem für technikbegeisterte Ingenieure wie mich ist das der perfekte Entwicklungsweg.

Dieser Artikel wurde von unserem Mitarbeiter geschrieben.

Jonas Kremer

Driving engineer

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