Pressemeldung
27. Juni 2017

Schlauchleitungen von Continental erhöhen Reichweite und Haltbarkeit von Batterien in Elektrofahrzeugen

  • Effiziente Schläuche und Leitungen für Elektromobile und geräuschoptimierte Fahrzeuge
  • Gewicht von Ölschläuchen zur Batterietemperierung um 25 Prozent reduziert
  • Akustisch optimierte Fluidlösungen sorgen für Ruhe im Cockpit

Hannover, Juni 2017. Die Elektrofahrzeuge versprechen bedeutende Fortschritte für die Mobilität der Zukunft: Sie gestalten das Autofahren sicherer, effizienter und komfortabler. Von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen gehen beispielsweise weniger direkte Emissionen aus. Gleichzeitig ermöglichen sie die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Der Erfolg neuer Mobilitätskonzepte hängt jedoch maßgeblich von den Autofahrern selbst ab. Sie müssen das Grundkonzept akzeptieren und der eingesetzten Technologie vertrauen. Gerade an dieser Akzeptanz mangelt es heute noch. Gründe dafür sind hohe Anschaffungskosten und geringe Reichweiten, aber auch Umweltaspekte wie ein hoher Energie- und Rohstoffverbrauch bei Herstellung und Entsorgung der Batterien. Deshalb zeigt Continental auf der IAA 2017 in Frankfurt am Main (Halle 5.1. Stand A07/A08) Schläuche und Leitungen, die die Effizienz und damit die Reichweite und Haltbarkeit der Batterien von Elektrofahrzeugen erhöhen.

Dazu bedarf es eines ausgefeilten Thermomanagements. Entsprechend komplex gestalten sich die Schlauch- und Rohrleitungssysteme. Bereits heute stellt Continental Lösungen für das Kühlsystem zur Verfügung, die die Hersteller einfach installieren können. Fast 4 Meter lang sind beispielsweise Leitungen für die Batteriekühlung in Hybrid- und Elektroautomobilen, die am Unterboden des Fahrzeugs verlegt werden. Sie sorgen dafür, dass die Aggregate nicht überhitzen, die Batterien ihre maximale Lebensdauer entfalten und die Insassen nicht auf Heizkomfort verzichten müssen. Anders als konventionelle Fahrzeuge benötigen Elektrofahrzeuge zwei Kühlkreisläufe. Das dabei meist als Medium eingesetzte Wasser kühlt einerseits Leistungskomponenten wie Motor und Elektronik, zum anderen die Batterie. Diese erreicht ihre maximale Lebensdauer bei Temperaturen zwischen 10 und 30 °C. Um dieses Temperaturniveau zu halten, ist es sinnvoll, die Wasser- oder Ölkühlung bei hohen thermischen Lasten durch den Kältekreislauf der Klimaanlage zu ergänzen. Mit einer neuen Einbindung gelingt es Continental dabei, Druckverluste zu minimieren.

Außerdem wurde das Gewicht der neuen Schlauchgeneration reduziert. Kleinere Leitungsquerschnitte auf der Hochdruckseite und beim Batteriekühlstrang tragen dazu bei, dass so wenig Kältemittel wie möglich eingesetzt werden muss. Die richtige Mischung aus Kautschuk-, Polyamid- und Aluminiummaterialien und einer ausgefeilten Leitungsgeometrie stellt eine ausreichende Eigenstabilität des Systems sicher. Den Schlauchentwicklern ist es gelungen, das Gewicht der Ölkühlungsleitung um 25 Prozent zu verringern und gleichzeitig die Unter- und Überdruckbeständigkeit um 50 Prozent zu verbessern.

Zudem hat Continental Schlauchleitungen für eine Batterietemperierung mit Öl statt Kühlwasser entwickelt. Da dem Öl elektrische Ladungsträger fehlen, sind Kurzschlüsse, die zu einem Totalausfall der Batterie führen könnten, ausgeschlossen. Das erlaubt es sogar, die Batterie komplett in Öl zu lagern. Aufgrund seiner Isolationswirkung verringert es so den Einfluss von äußeren Temperatureinwirkungen und damit auch den Regulationsbedarf.

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