Ad-hoc
22. Juli 2019

Änderung der Prognose für das Geschäftsjahr 2019 und vorläufige Eckdaten für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2019

Die am 9. Mai 2019 veröffentlichte Prognose von Continental für das Geschäftsjahr 2019 wird aufgrund der folgenden Faktoren nicht mehr erreichbar sein: 

  • Während die bisherige Prognose auf einer stabilen Entwicklung der globalen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr beruhte, wird nun ein Rückgang um rund 5 % erwartet. Dies wird zu einem Konzernumsatz und einer bereinigten EBIT-Marge unterhalb der zuvor veröffentlichten Bandbreiten führen. Aktuelle Erwartungen von Analysten werden damit auch nicht mehr erreicht.
  • Unerwartete Veränderungen des Abrufverhaltens von Kunden führen zu Volumenrückgängen bei bestimmten Produkten der Automotive Group. 
  • Mögliche Rückstellungen für Gewährleistungsfälle könnten in der zweiten Jahreshälfte das bereinigte EBIT der Automotive Group belasten. Die Ursachen für diese möglichen Gewährleistungskosten und damit deren konkrete Höhe sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgeklärt.

Unter der Annahme von gegenüber der ersten Jahreshälfte 2019 konstanten Wechselkursen führen die vorgenannten Faktoren zu folgender geänderter Prognose für das Geschäftsjahr 2019:

  • Der Konzernumsatz wird nach heutiger Erwartung rund 44 bis 45 Milliarden Euro erreichen und die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 7,0 % bis 7,5 % liegen.
  • Der Umsatz der Automotive Group wird nach heutiger Erwartung rund 26 und 26,5 Milliarden Euro erreichen und die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 4,2 % bis 4,8 % liegen.
  • Der Umsatz der Rubber Group wird nach heutiger Erwartung rund 18 bis 18,5 Milliarden Euro erreichen und die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 12,0 % bis 12,5 % liegen.
  • Die Investitionsquote vor Finanzinvestitionen einschließlich IFRS 16 wird jetzt unter 8 % des Umsatzes erwartet.
  • Der Free Cashflow vor Akquisitionen einschließlich IFRS 16 und ohne Effekte aus der rechtlichen Verselbständigung (carve out) des Antriebsbereichs wird nun in einer Bandbreite von rund 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro erwartet.
  • Alle anderen Elemente der vorherigen Prognose bleiben unverändert.

Obwohl der Rückgang in der Automobilindustrie auch das Geschäft von Continental im zweiten Quartal 2019 beeinträchtigte, zeigen vorläufige Eckdaten, dass die Ergebnisse der Periode den aktuellen Erwartungen der Analysten entsprechen. Der Konzernumsatz lag bei rund 11,2 Milliarden Euro und die bereinigte EBIT-Marge bei rund 7,8 %. Der Umsatz der Automotive Group erreichte rund 6,7 Milliarden Euro, mit einer bereinigten EBIT-Marge von rund 5,5 %. Der Umsatz der Rubber Group lag bei rund 4,5 Milliarden Euro und die bereinigte EBIT-Marge bei rund 12,3 %.


Der Finanzbericht für das erste Halbjahr 2019 wird am 7. August 2019 veröffentlicht.


„Bereinigtes EBIT“ entspricht der Definition im Geschäftsbericht 2018 auf Seite 36, der unter www.continental-ir.de abrufbar ist.

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