Our Return From Sabbatical
14. August 2020

Rückkehr aus dem Sabbatical

„Nur wer umherschweift, findet neue Wege.“ (Norwegisches Sprichwort)

Fast 1 Jahr Sabbatical liegen nun hinter uns. Wir haben auf unserer Reise viel erleben dürfen:

Die vielfältigen Landschaften Südeuropas, die unglaubliche Gastfreundschaft und Lebensfreude Thailands und Myanmars, die spirituelle Welt Balis, die australische Tier- und Wasserwelt, Australian Open und die atemberaubende Natur Neuseelands. Unzählige großartige Begegnungen mit Menschen, Kulturen und Naturphänomenen. Zum Schluss zwingt uns Covid19 in den Lockdown in Neuseeland und beendet damit etwas früher als erwartet unsere Weltreise.

Die letzten Wochen verbringen wir die Zeit mit unserer näheren Verwandtschaft in Deutschland, sofern es unter der aktuellen Situation möglich ist. Auch wir als Familie haben noch einen guten Abschluss gefunden und sind noch einmal in Deutschland und Holland mit dem Camper unterwegs gewesen.

Hinsichtlich der Rückkehr in den Job war für mich schon vor der Reise klar, dass ich nach einer neuen Aufgabe innerhalb von Continental suchen werde. Daher habe ich bereits vor der Freistellungsphase meines Sabbaticals viele Gespräche über mögliche Job-Optionen geführt. Erster Ansprechpartner war hier natürlich meine Vorgesetzte, aber auch mit Führungskräften anderer Abteilungen und HR-Kollegen habe ich erörtert, welche Aufgabenstellungen für mich interessant sein könnten. Auf diese Weise ergibt sich ein besseres Bild über die Erwartungen aller Beteiligten im Hinblick auf eine neue Position. Selbstverständlich hatte ich nicht die Erwartung, dass mir die Jobs auf einem „Silbertablett“ serviert werden. Schließlich ist dies auch davon abhängig, welche offenen Stellen zum Ende meines Sabbaticals zur Verfügung stehen. Ebenso muss ich natürlich auch meine Eignung beweisen und mich entsprechenden Interviews stellen.

Auf der anderen Seite darf ich erwarten, dass man mich während meiner Abwesenheit „auf dem Radar“ hat, mich auf Rückkehrerlisten und sog. Personalentwicklungskonferenzen mit Personalverantwortlichen und Führungskräften bespricht und mögliche Job-Optionen nach meiner Rückkehr diskutiert.

Schließlich kam mein späteres Jobangebot genau aus einer solchen Diskussion. Bereits in Australien hatte ich erste Gespräche darüber, ob die Personalleitung bei ContiTech für die Standorte Northeim, Bad Blankenburg und Moers der richtige nächste Entwicklungsschritt sein könnte. Ich war schnell davon überzeugt. Und auch wenn der dadurch notwendige Umzug mit der Familie von Hannover in die Region Northeim für uns sicherlich einen größeren Aufwand bedeutet, begreifen wir ihn weniger als Bürde, sondern eher als eine Chance für unsere Zukunft.

Wir haben viel aus unserer Weltreise mitnehmen dürfen. Wir waren mit Situationen konfrontiert und sie gelöst, die nicht immer einfach waren. Wir wurden von Menschen und Kulturen inspiriert, die wir in unserem normalen Alltag nicht getroffen hätten. Wir haben neue Perspektiven und Wege kennenlernen dürfen. Wir haben Phantasie mit Erfahrung getauscht. Und waren so nicht nur auf einer äußeren, sondern auch auf einer inneren Reise.

Wir freuen uns auf die neuen Wege in der Zukunft.

Dieser Artikel wurde von unserem Mitarbeiter geschrieben.

Alexander

Head of Human Relations for the Technology Center Tires in Hanover Stoecken