Continental geht beim zentralen Menschheitsthema Nachhaltigkeit in die Offensive und hat sich ambitionierte Ziele gesteckt

Schmelzende Polkappen, Überflutungen, Rekordhitze: Der Klimawandel macht der Welt und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern immer stärker zu schaffen. Das weltweite Bevölkerungswachstum und der damit einhergehende stärkere Bedarf an Ressourcen sind weitere immense Herausforderungen unserer Zeit – und werfen immer stärker die Frage auf, unter welchen ökologischen und sozialen Bedingungen dieser Bedarf gedeckt wird. Die klaffende Lücke zwischen Arm und Reich innerhalb von Gesellschaften, aber vor allem auch zwischen Weltregionen sorgt für Konflikte und neue Wanderungsbewegungen. Anfang der Zwanzigerjahre dieses Jahrhunderts steht die Menschheit vor einer Vielzahl existenzieller Fragen. Doch das Gute an der herausfordernden Lage ist: Es ist noch Zeit zum Handeln. Die Weichen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft werden jetzt gestellt. Nicht zuletzt das Corona-Jahr 2020 mit einer Impfstoffentwicklung in Rekordzeit zeigte eindrucksvoll, wozu Menschen in der Lage sind, wenn es um das Zusammenhalten und den Fortschritt geht. Dass in jeder Krise auch eine große Chance steckt, hat dieses Wendejahr 2020 eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Mit Blick auf globale Ziele, wie dem Pariser Klimaabkommen, sind die Menschen und vor allem die Unternehmen nun gefordert, ökologisch, ökonomisch, technologisch und sozial passende Antworten zu finden. Daraus ergibt sich eine umfassende Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft, die neue Märkte erzeugt, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und neue Perspektiven für Wachstum eröffnet. Zuversicht statt Pessimismus, Innovationskraft statt Verzagtheit, Transformation statt „weiter so“ ist seit nunmehr anderthalb Jahrhunderten auch Teil der DNA von Continental.

Klar ist auch: Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Sprint, sondern vielmehr eine Langzeitaufgabe. Oder um im Bild zu bleiben: ein Marathon mit vielen Zwischensprints.

Konsequenter Weg der Transformation

Die Welt und die Weltwirtschaft befinden sich in einer radikalen Zeitenwende. Der Weg der Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft ist klar. Zwar sind heute noch nicht alle Lösungen ausgereift, aber die Leitplanken für Continental und ihre Partner sind gesetzt.

Nachhaltigkeit ist bei Continental schon seit Langem einer der maßgeblichen Innovationstreiber. Jetzt will das Unternehmen im Rahmen seiner neuen Konzernstrategie, die im Dezember 2020 vorgestellt wurde, auch konsequent die Chancen nutzen, die sich aus der Nachhaltigkeitstransformation ergeben. Denn: „Nachhaltiges Geschäft ist Zukunftsgeschäft. Es ist zugleich Ausdruck innerer Haltung und vorausschauender Denkweise“, sagt Dr. Ariane Reinhart, Vorstand für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental. „Mit unserem ambitionierten Nachhaltigkeitsfahrplan gehen wir konsequent den Weg der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Das ist für uns und für die gesamte Mobilitätsindustrie die entscheidende Messlatte“, sagt Reinhart weiter.

Die vier Fokusfelder der Nachhaltigkeit bei Continental

Im September 2020 hat der Vorstand von Continental daher einen sehr umfassenden und ehrgeizigen Nachhaltigkeitsfahrplan beschlossen – undeine Ambition sowie eine zugrunde liegende Richtlinie (Policy) für die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens definiert. Die Ambition ist gleichzeitig fester Bestandteil der neuen Konzernstrategie. Sie umfasst vier zentrale Fokusfelder: erstens die Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zweitens emissionsfreie Mobilität und Industrie. Drittens vollständig zirkuläres Wirtschaften und viertens eine zu 100 Prozent verantwortungsvolle Wertschöpfungskette. An diesem Weg wird Continental in den kommenden Jahren und Jahrzehnten intensiv mit ihren Partnern arbeiten. Ganz entscheidend ist: Continental führt die Nachhaltigkeitsdebatte nicht unter Verzichtsaspekten, sondern zielt vielmehr auf die Vorteile ab, die sich Pionieren und Vorreitern im Bereich der Nachhaltigkeit bieten. „Mit unserem Fahrplan stellen wir die Weichen so konsequent auf Nachhaltigkeit wie bislang kaum ein anderes Unternehmen in der Zulieferbranche. Auf diese Weise erarbeiten wir uns zusätzliches, profitables Wachstum und Wettbewerbsvorteile“, sagt Reinhart.

Ein wichtiger Meilenstein: Als zurzeit einziger weltweiter Zulieferer überhaupt wird Continental emissionsfreie Mobilität und Klimaneutralität verbinden – und ab 2022 „zuordenbare“, also direkte, Geschäfte mit emissionsfreien Autos, Bussen, Zügen und anderen Fahrzeugen klimaneutral stellen. Das entsprechende Programm dafür heißt „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ und wurde ebenfalls im Dezember 2020 präsentiert.

Das Programm umfasst nicht allein die eigene Produktion, sondern schließt ausdrücklich sämtliche Vorstufen bis hin zum Ende der Nutzungsphase eines Produkts mit ein. Grundbedingung ist nur: Es muss sich um Geschäft für vollständig emissionsfreie Antriebe handeln – batterieelektrisch, Wasserstoff oder Brennstoffzelle. Hybridbetriebene Fahrzeuge sind ausgeschlossen. Damit orientiert sich Continental an dem europäischen „Green Deal“, an den Erwartungen von nachhaltig orientierten Kapitalgebern sowie nicht zuletzt an den Zielsetzungen der Fahrzeughersteller (OEMs).  

Manche der übergeordneten Nachhaltigkeitsziele wird Continental erst in zwei bis drei Jahrzehnten vollständig erreicht haben. Doch viel entscheidender ist: Das Unternehmen macht sich schon heute auf den Weg, stellt die richtigen Weichen und meint es ernst. Das bildet sich unter anderem in dem Vergütungssystem für Führungskräfte und Vorstände ab, das seit 2020 auf Nachhaltigkeit als wesentlichen Bestandteil der langfristigen Vergütung setzt.

„Das Thema geht uns alle an“, beschreibt Reinhart und benennt damit einen weiteren wichtigen Faktor: „Mehr als 40 Prozent der heutigen Belegschaft von Continental arbeiten im Jahr 2050 wahrscheinlich noch. Viele der anderen haben Kinder und Enkelkinder. Damit gibt es nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch persönliche Motivation für uns alle.“

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Kontakt

Anna Höhne

Manager Media Relations Nachhaltigkeit

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