Mobilitätsstudie 2020 | China

China könnte der Elektromobilität einen Push verleihen

Die Continental-Mobilitätsstudie 2020

Die Entwicklung der Elektromobilität folgt auf mehreren Ebenen einem „Henne-Ei-Problem“: Für den Infrastrukturausbau etwa stellt sich die Frage: Sollte die Infrastruktur ausgebaut werden, obwohl sie noch gar nicht in dem Maße benötigt wird, um die Menschen von der Technologie zu überzeugen? Oder sollte die Infrastruktur sich der Entwicklung der Zulassungszahlen anpassen?

Mit Blick auf die Angebotspalette er-klärten Hersteller lange, dass sie die Angebotspalette nicht ausweiteten, da die Nachfrage fehle, während Käufer von einer zu kleinen Modellauswahl berichteten.

Während viele Hersteller jüngst die Angebotspalette deutlich erweiterten, könnte ein nachhaltiger Push für die Elektromobilität aus China kommen, denn:

  • China ist als „automobiler Wachstumsmarkt“ seit Jahren ein zentraler Absatzmarkt für Automobilhersteller aus der ganzen Welt.
  • Die Befragungsergebnisse der Mobilitätsstudie 2020 zeigen, dass die Bedeutung des Individualverkehrs in keinem anderen Land so deutlich zugenommen hat wie in China: 46 Prozent der Befragten nutzen das Auto häufiger als zuvor. In Deutschland ist dieser Anteil mit 23 Prozent halb so groß.
  • Die Mobilitätsanpassung in China dürfte sich verstetigen: Fast 60 Prozent der Befragten geben an, ein Auto gekauft zu haben oder dies in Betracht zu ziehen.
  • Die Offenheit gegenüber Elektrofahrzeugen ist in keinem anderen Land so groß: 86 Prozent der Befragten in China geben an, sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen zu können.

Download der Broschüre "(Elektro-) Mobilität in Zeiten der Covid-19-Pandemie - pdf (597KB)" im Rahmen der Mobilitätsstudie 2020.

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