Die vier Fokusfelder der Nachhaltigkeit:

1. Klimaneutralität

Klimaneutralität ist angesichts der dramatischen Entwicklung der Erderwärmung das Gebot der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Das globale Rahmenwerk hierfür ist das Pariser Klimaabkommen, das die weltweite Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, am besten 1,5 Grad Celsius, begrenzen will. Der definierte Hebel ist eine globale Klimaneutralität spätestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Viele Regierungen haben dies in ein Klimaneutralitätsziel für 2050 übersetzt. Dabei gilt: Will man Klimaneutralität nachhaltig und in einem 360-Grad-Ansatz betrachten und erreichen, muss man auch berücksichtigen, wie beispielsweise ein Produkt erzeugt wird, wie es transportiert, eingesetzt und am Ende wiederverwertet wird.

Wie wichtig schnelle Erfolge bei der Reduktion von Kohlendioxid sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Von den aktuell rund 50 Milliarden Tonnen Kohlendioxid jährlich weltweit entfallen allein acht bis zehn Milliarden Tonnen auf den Transport – von Autos über Lastwagen und Schiffe bis hin zu Flugzeugen. Der Global Player Continental produzierte 2020 selbst direkt „nur“ 0,99 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Berücksichtigt man aber die gesamte Wertschöpfungskette – also auch die Vorproduktion, die Transportwege zu den weltweiten Produktionsstätten oder die dann beim Einsatz der Produkte entstehenden Emissionen –, erhöht sich der Wert auf rund 108 Millionen Tonnen Kohlendioxid, für die Continental mittelbar oder unmittelbar Verantwortung trägt. Das entspricht immerhin 0,2 bis 0,3 Prozent der weltweiten Emissionen.

Klimaneutralität hat also ein ganz anderes Ausmaß, eine ganz andere Dimension (Englisch: „Scope“) als „nur“ CO2-neutrale Fabriken und Produktionsstätten.

Continental setzt mit seinem Nachhaltigkeitsprogramm auf den besten Nutzen fürs Klima und auf einen klaren Paradigmenwechsel zur richtigen Zeit. Das Unternehmen entscheidet sich daher für eine ebenso kurz- wie langfristig wirksame Strategie: Kurz- und mittelfristig arbeitet Continental intensiv daran, den eigenen CO2-Fußabdruck weiter zu verkleinern – etwa durch den weltweiten Einkauf von Grünstrom in allen Werken bereits seit 2020.Der komplette Strombezug von Continental wurde damit auf einen Schlag CO2-neutral. Die berechnete Einsparung beim CO2-Ausstoß innerhalb der Werkgrenzen (Scope 1 + 2) führte 2020 zu einer Reduktion der eigenen Kohlendioxidemissionen um insgesamt fast 70 Prozent. Im nächsten Schritt stellt Continental direkte Geschäfte mit emissionsfreien Fahrzeugen ab 2022 komplett klimaneutral, inklusive der eingekauften Rohstoffe und der sonstigen Vorkette (siehe auch Abschnitt „Emissionsfreie Mobilität und Industrie“). Bis 2040 soll dann die gesamte Produktion des Unternehmens klimaneutral erfolgen. Ziel von Continental ist es, den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid immer weiter zu verringern, damit so wenig wie möglich ausgeglichen werden muss. Langfristig soll in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden die komplette Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden – und das bis spätestens 2050. „Continental setzt damit die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 konsequent um“, erläutert Reinhart. „Das hat uns Ende 2020 die „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) bestätigt. Unsere eigene Produktion ist damit auf einem 1,5-Grad-Celsius-Pfad, für unsere Wertschöpfungskette sind wir deutlich unter 2 Grad Celsius.“

 

Langfristig soll in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden die komplette Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden – und das bis spätestens 2050. „Continental setzt damit die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 konsequent um“, erläutert Reinhart. „Das hat uns Ende 2020 die „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) bestätigt. Unsere eigene Produktion ist damit auf einem 1,5-Grad-Celsius-Pfad, für unsere Wertschöpfungskette sind wir deutlich unter 2 Grad Celsius.“

Eine weitere Bestätigung, dass Continental auf dem richtigen Weg ist, zeigt sich zum Beispiel auch in der Auszeichnung des CDP (ehemals Carbon Disclosure Project): Zum zweiten Mal in Folge wurde Continental dabei als „Supplier Engagement Leader“ mit der Note „A“ als weltweit führend für die Maßnahmen und Strategien zur Verringerung der Emissionen in der Lieferkette ausgezeichnet. Das Unternehmen zählt damit zu den sieben Prozent der bewerteten Unternehmen, die 2020 den begehrten „Leadership-Status“ erreichten.

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