Die vier Fokusfelder der Nachhaltigkeit:

2. Emissionsfreie Mobilität und Industrie

Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung steigt auch die Nachfrage nach Mobilität und industrieller Produktion rasant. Um dieser Nachfrage auch im Sinne der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, ist die Reduzierung von Emissionen auf breiter Front sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für den andauernden Geschäftserfolg von Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Hohe Luftqualität, saubere Städte und der Beitrag zum Klimaschutz sind die wesentlichen Treiber. Der Mobilitätssektor – das Kerngeschäft von Continental – befindet sich also in einem raschen Wandel hin zur emissionsfreien Mobilität. Emissionsfreie Fahrzeuge – von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen bis hin zu schweren Nutzfahrzeugen, Zügen, Straßenbahnen, Schiffen, Bussen und Fahrrädern – sind der Schlüssel für den Wandel. Diese Fahrzeuge werden direkt oder indirekt durch erneuerbare Energien angetrieben und produzieren während ihrer Nutzungsphase keine schädlichen Emissionen mehr. Jedoch entstehen bei der Beschaffung der einzelnen Komponenten, der Fahrzeugproduktion und auch der Verwertung am Nutzungsende neben Kohlendioxid viele weitere Emissionen, die es auf lange Sicht zu eliminieren gilt – für eine gänzlich emissionsfreie Wertschöpfung der Mobilität der Zukunft.

Mit dem Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ will Continental jetzt bewusst diese Mobilität der Zukunft fördern. Und die ist nicht nur emissionsfrei, sondern auch klimaneutral. Auf diese Weise prescht Continental mutig voran und verknüpft zwei seiner langfristig ausgerichteten Fokusthemen der Nachhaltigkeit miteinander: „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ schlägt die technologische und inhaltliche Brücke zwischen der emissionsfreien Mobilität und Industrie sowie der Klimaneutralität. In einem ersten Schritt stellt Continental direkte Geschäfte mit emissionsfreien Fahrzeugen ab 2022 komplett klimaneutral, inklusive der eingekauften Rohstoffe und der sonstigen Vorkette. Dabei werden CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, die Geschäften mit emissionsfreier Mobilität zugeordnet werden können, durch Neutralisierungsmaßnahmen auf netto null gestellt.

„Das Programm ‚Carbon Neutral for Emission Free Vehicles‘ ist zugleich ein Marathon und ein Sprint. Ein Sprint insofern, als es bereits in 2022 sofort losgeht und direkt ein messbares Ergebnis für das Weltklima erzielt wird. Und ein Marathon, weil die Initiative auf Dauer ausgerichtet ist und mit der immer weiter wachsenden Bedeutung der emissionsfreien Mobilität in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Damit sind schon heute die richtigen Weichen gestellt“, sagt Dr. Steffen Schwartz-Höfler, Leiter der zentralen Nachhaltigkeitsabteilung (Group Sustainability) der Continental AG.

Mit diesem Vorgehen ist Continental darüber hinaus bestens vorbereitet für die ebenfalls ambitionierten Dekarbonisierungsziele der Industriepartner bei den Automobilherstellern oder regulatorische Vorgaben aus der Politik, die bei der Betrachtung der (E-)Mobilität zunehmend auf den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen achten. Es ist davon auszugehen, dass die Politik in den kommenden Jahren emissionsfreies Fahren noch stärker fördern wird: durch direkte Subventionen, aber auch durch Verkaufsverbote für Neuwagen mit Benzin- oder Dieseltechnik.

 

Die Continental-Mobilitätsstudie 2020 bestätigt den wachsenden Trend zur emissionsfreien Elektromobilität. Gerade in Deutschland bestehen allerdings nach wie vor Vorbehalte ihr gegenüber, die den Trend jedoch allenfalls verzögern, aber nicht aufhalten. Denn in Deutschland kann sich inzwischen jeder Dritte vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Im weltgrößten Automarkt China spielen sogar 86 Prozent mit dem Gedanken.

Bis dato entzündete sich jedoch so manche Kritik am emissionsfreien Fahren an der Tatsache, dass derzeit die Fahrzeugteile selbst nicht klimaneutral hergestellt werden. Aktuell gibt in Deutschland zum Beispiel noch ein Drittel der Menschen an, dass ein Elektroauto für sie unter anderem aus solchen Gründen nicht infrage kommt. Viele zweifeln noch daran, dass die Technologie umweltfreundlich ist. In Frankreich werden solche Gründe von einem Viertel der Befragten angegeben. Ganz anders jedoch in den USA, Japan und China: Hier sind es nur zwischen elf Prozent in den USA und einem Prozent in Japan, die an der Umweltfreundlichkeit der Stromer zweifeln. Mit ihrem Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ trägt Continental dazu bei, diese Vorbehalte abzubauen.

So funktioniert das Programm „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“

Im Rahmen des Continental-Programms „Carbon Neutral for Emission Free Vehicles“ werden direkte Geschäfte mit emissionsfreien Fahrzeugen ab 2022 komplett klimaneutral. Unter emissionsfreie Fahrzeuge fallen insbesondere Elektroautos, aber auch weitere Fahrzeuge, zum Beispiel solche mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb, Straßenbahnen oder Fahrräder. Erreicht wird die Neutralisierung der CO2-Emissionen im ersten Schritt durch das Erzeugen von gleich hohen sogenannten negativen Emissionen. Dafür werden im gleichen Ausmaß all jene Emissionen neutralisiert, die bei der Beschaffung und Zulieferung von Rohstoffen oder Materialien, bei der eigenen Produktion sowie der Verwertung zum Nutzungsende entstehen.

Für die Neutralisierung kommt insbesondere das Pflanzen von Bäumen infrage. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Wiederherstellung von Ökosystemen. Diese und andere Neutralisierungswege werden gerade überprüft. Unter dem Strich steht für Continental in jedem Fall die angestrebte klimaneutrale „Null“. Die Basis für die Berechnung der Neutralisierung bilden die geprüften CO2-Zahlen aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und dem Geschäftsbericht. Die Partner für das Programm werden im kommenden Jahr sorgfältig ausgewählt.

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