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20. August 2015

Ohne Uni auf Karriere programmiert: Continental startet neue Ausbildung zum „Automotive Softwareentwickler“

  • Neues Berufsbild für die Schöpfer der Autos und der Mobilität der Zukunft

  • 28 Ausbildungsplätze für 2015 geplant

Hannover, 20. August 2015. Das Technologieunternehmen Continental erweitert sein Ausbildungsangebot um einen weiteren Zukunftsberuf. Ab September 2015 können sich IT-begeisterte Nachwuchskräfte bei Continental zum „Automotive Softwareentwickler“ ausbilden lassen. Zu den Aufgaben dieses Berufsbildes gehören die Analyse und die Entwicklung von komplexen Programmstrukturen für die Fahrzeuge und Mobilität der Zukunft. „Heute beschäftigen wir weltweit bereits mehr als 11.000 Softwareexperten, die beispielsweise eine der nächsten großen technischen Evolutionen mitgestalten – das Automatisierte Fahren“, sagte Dr. Ariane Reinhart, Continental-Personalvorstand. „Mit der neuen Ausbildung legen wir einen weiteren Grundstein, um gezielt Nachwuchskräfte für diesen stark wachsenden Bereich auszubilden und wir tragen so zudem dem Wandel der Industriearbeit Rechnung. Sie ist genau richtig für Menschen, die mit uns die Zukunft bewegen wollen.“  

Gemeinsam mit den Gewerkschaften, dem Betriebsrat, den Industrie- und Handelskammern und dem Bundesinstitut für berufliche Bildung hat Continental diesen neuen Karrierestart entworfen. Hierfür arbeiten die verschiedenen Konzernbereiche eng zusammen. Vorteil: Die Nachwuchskräfte lernen im Rahmen ihrer Ausbildung die unterschiedlichen Lösungswege von Continental für die weltweit größten Herausforderungen an die Automobilindustrie kennen. Diese lauten: Null Unfälle im Straßenverkehr, saubere Luft durch geringeren Verbrauch an Treibstoff und weniger Emissionen sowie mehr Fahrkomfort, bessere Information, Unterhaltung und Fahrfreude durch intelligente Systeme und deren Vernetzung.

Inhaltlich orientiert sich die Ausbildung an dem Profil des mathematisch-technischen Softwareentwicklers (MATSE) und wurde ergänzt um spezielle Schulungen in den Bereichen hardwarenahe Softwareentwicklung und Elektronik, die bei Continental stark im Fokus stehen. „Bisher benötigt der klassische Softwareentwickler noch einen Studienabschluss. Ausgebildete Techniker sind hier bislang eher die Ausnahme. Wir freuen uns daher über diese zusätzliche Chance für Menschen, die sich ohne Umweg über die Universität und direkt in der Praxis weiter entwickeln wollen oder sich möglichweise auch nach einem abgebrochenen Studium für die Praxis entscheiden“, so Frank Michael Hell, Vorsitzender des Continental Konzernbetriebsrats.

 Im ersten Jahr startet die Ausbildung mit 28 Plätzen an neun Standorten bundesweit. Sie dauert drei Jahre und richtet sich an jeden, der die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringt. Dazu gehören zum Beispiel sehr gute Mathematikkenntnisse. „Unter dem Motto ‚Vom Umsteiger zum Aufsteiger‘ wollen wir bei Continental darüber hinaus jungen Menschen eine Chance geben, die beispielsweise ihr Studium abgebrochen haben und eine praktischere Berufsausbildung mit Karriereperspektiven suchen“, ergänzte Reinhart. „Für uns soll die Passgenauigkeit – der „Best fit“ – zwischen Continental und Mitarbeiter im Vordergrund stehen.“ Die Auszubildenden müssen mobil sein, weil sie an verschiedenen deutschen Continental-Standorten Erfahrungen sammeln sollen. Der Berufsschulunterricht findet blockweise in Darmstadt statt. Die Absolventen erlangen den IHK-Abschluss mathematisch-technischer Softwareentwickler und erhalten ein Abschlusszeugnis der Berufsschule.

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