CES 2022: Continental zeigt die Zukunft der Mobilität

  • Von Lösungen für serverbasierte Fahrzeugarchitekturen und automatisiertem Fahren bis zum nachhaltigen Reifenkonzept: Continental zeigt eine Reihe von Innovationen
  • Preisgekröntes Privacy-Display verringert Fahrerablenkung
  • Realistische Demonstration des Geisterfahrerassistenten versetzt Besucher direkt hinter das Steuer
  • Neue LiDAR-Generation ermöglicht hochauflösende Erfassung erstmals auch für den Fernbereich

Las Vegas, USA, 20. Dezember 2021. Das Technologieunternehmen Continental treibt die Zukunft der Mobilität voran – sicherer, vernetzter und komfortabler. Seit mehr als 150 Jahren revolutioniert Continental die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen. Auf der CES 2022 vom 5. bis 8. Januar 2022 in Las Vegas wirft das Unternehmen einen Blick in die Zukunft und präsentiert Lösungen für einige der heutigen Mobilitätsherausforderungen.

„Die Zukunft der Mobilität bedeutet sicherere, vernetzte und umfassendere Transportsysteme. Auf der CES zeigen wir Möglichkeiten, um unser Ziel vom unfallfreien Fahren zu erreichen und den Komfort in der Mobilität für alle zu optimieren“, sagte Gilles Mabire, Chief Technology Officer, Continental. „Die innovativen Lösungen von Continental verändern nicht nur das Fahrerlebnis, sondern stellen auch eine Neudefinition der Mobilität dar.“

Fahrzeuge werden zu Computern auf Rädern

Die Fahrzeugtechnologie befindet sich in einem umfassenden Wandel hin zu ganzheitlich vernetzten, automatisierten und softwaredefinierten Fahrzeugen. Continental treibt diese Entwicklung voran und bietet ein übergreifendes Lösungspaket für serverbasierte Architekturen. Mit der ID.-Elektrofahrzeugbaureihe von Volkswagen hat Continental als erster Zulieferer einen Body High-Performance Computer (HPC) auf den Markt gebracht. Neben Plattformen für domänenspezifische HPCs für Fahrzeugcockpit, Datenmanagement und Fahrzeugvernetzung, Fahrsicherheit und -dynamik oder automatisiertes Fahren bietet Continental nun auch modulare Plattformlösungen für domänenübergreifende HPCs an. Ein erster domänenübergreifender HPC von Continental, in dem Funktionen aus den Bereichen Karosserie- und Fahrzeugsteuerung stecken, wird in künftige Elektrofahrzeuge eines großen chinesischen Fahrzeugherstellers integriert.

Das Architektur- und Netzwerkportfolio von Continental wird durch skalierbare Zonensteuerungslösungen mit wachsenden domänenübergreifenden Fähigkeiten erweitert. Zone Control Units (ZCUs) befinden sich in physischen Zonen in der Nähe von Sensoren und Aktoren, fungieren als Kommunikationsgateways, sorgen für eine intelligente Energieverteilung und gewährleisten die zuverlässige Ausführung von Fahrzeugfunktionen. Mit den modularen Plattformlösungen von Continental können Fahrzeughersteller die beste Lösung für ihre Fahrzeugarchitekturen wählen.

Außerdem zeigt Continental, wie Software und eine leistungsfähige IT-Infrastruktur auf Basis des Continental Automotive Edge Frameworks neue Funktionen ermöglichen und die Mobilität verändern. Diese modulare Hard- und Softwareplattform verbindet das Fahrzeug mit der Cloud und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Entwicklung, Bereitstellung und Wartung softwareintensiver Systemfunktionen. So kann der Fahrer während der gesamten Lebensdauer seines Fahrzeugs die gewünschten Funktionen integrieren, indem er schnell und bequem Software-Updates herunterlädt.

Das Nutzererlebnis durch Design kultivieren

Continental arbeitet stetig daran, ein nahtloses und innovatives Mobilitätserlebnis zu schaffen. Im Hinblick auf dieses Ziel demonstriert Continental modernste Lösungen in den Bereichen Design, Innovation und Funktionalität, wie zum Beispiel die preisgekrönten ShyTech-Displays, die Einfachheit schaffen und die Sicherheit erhöhen, ohne dabei auf fortschrittliche Funktionen zu verzichten. Die aus Schaltflächen, Leuchten und Schaltern bestehenden Bedienelemente sind verborgen und integrieren sich auf völlig neue Weise in das Display. Während der Nutzer immer alle Kontrollmöglichkeiten hat, sind nur die relevanten Inhalte sichtbar. Anstelle einer „leeren“ schwarzen Anzeigefläche oder zahlreicher physischer Tasten bieten die ShyTech-Displays von Continental attraktiveres Cockpitdesign mit einer eleganten Oberfläche, die als Holzmaserung, Karbonfaser oder Leder gestaltet werden kann. Das Display kann über die gesamte Cockpitbreite reichen, aber auch in Bereiche integriert werden, in denen bisher keine Displays verwendet wurden. So schafft Continental völlig neue interaktive Erlebnisse für Fahrer und Passagiere.

Die Vergrößerung der Anzeigeflächen ist einer der wichtigsten Trends im Fahrzeuginnenraum, allerdings kann dies störend auf den Fahrer wirken. Auf der CES stellt Continental erstmals sein preisgekröntes schaltbares Privacy-Display vor, das dem Beifahrer Unterhaltung bietet und zugleich die Ablenkung des Fahrers verringern kann. Mit dieser Technologie können Fahrgäste Multimedia-Inhalte wie Videos oder das Infotainment-System genießen. Im Privatmodus sorgt eine stark gerichtete Hintergrundbeleuchtung dafür, dass der Inhalt nur aus dem Blickwinkel des Beifahrers vollständig sichtbar ist. Wenn die Verkehrssituation es zulässt, kann das Display in den öffentlichen Modus umgeschaltet werden, so dass Fahrer und Beifahrer die ausgewählten Inhalte erleben können. Mit der zunehmenden Verbreitung von Unterhaltungsangeboten in Fahrzeugen ist eine Technologie wie das schaltbare Privacy-Display unerlässlich, um die Fahrerablenkung zu verringern.

Unterstützung der Vision Zero

Unfälle, an denen Geisterfahrer beteiligt sind, gehören zu den katastrophalsten: Jedes Jahr kommen in den Vereinigten Staaten fast 400 Menschen ums Leben. Continental bietet auf der CES eine Demonstration ihres Geisterfahrerassistenten, der die Sicherheit erhöht, indem er gefährdete Verkehrsteilnehmer vor Fahrzeugen warnt, die in der falschen Richtung unterwegs sind. Frühzeitige Warnungen über Standort, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung eines Geisterfahrers ermöglichen es dem Fahrer, proaktive Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Die Technologie basiert auf einer Kombination aus Continental-Sensoren, vernetzten Fahrzeugsystemen und einem Wärmebild-Algorithmus. Es handelt sich um ein selbstlernendes System, das mit Geräten am Straßenrand zusammenarbeitet, um die Fahrbahn und die Fahrtrichtung zu bestimmen. In der realistischen Fahrsimulation sitzen die Benutzer hinter dem Steuer eines Autos und erleben ein Szenario mit einem Geisterfahrer.

Gemeinsam mit dem Partner AEye stellt Continental erstmals den Fernbereichs-LiDAR HRL 131 vor. Diese Präzisions-Sensortechnologie ist eine entscheidende Komponente für die Zukunft der autonomen Mobilität. Der HRL 131 ist ein auf einem mikroelektromechanischen System (MEMS) basierender adaptiver LiDAR für assistiertes und automatisiertes Fahren (Level 3 und 4). Diese Hochleistungs-LiDAR-Technologie ermöglicht durch die Kombination einer hohen dynamischen räumlichen Auflösung mit hoher Reichweite wichtige Funktionen für Anwendungen in Pkw und Nutzfahrzeugen.

Die softwaredefinierten Scanmuster können vollständig an die verschiedensten Kundenanforderungen angepasst werden. Damit ist der Sensor für die schwierigsten, dynamischen Umgebungen beim automatisierten Fahren ausgelegt – von Hochgeschwindigkeitsszenarien auf Autobahnen bis hin zu dicht befahrenen Straßen im urbanen Raum. Der HRL 131 soll 2024 in die Produktion gehen und wird der weltweit erste hochauflösende Festkörper-LiDAR mit hoher Reichweite sein, der für den Automobilmarkt in Serie produziert wird. Er folgt auf den Nahbereichs-LiDAR von Continental, der sich bereits in Serienproduktion befindet.

Der Geisterfahrerassistent und die LiDAR-Technologie unterstützen die Vision Zero von Continental: ein Ziel für eine Zukunft ohne Verkehrstote, ohne Verletzte und ohne Unfälle.

Die Zukunft der Mobilität ist effizient und nachhaltig

Auf der CES zeigt Continental ihr nachhaltiges Reifenkonzept, GreenConcept. In dieser Konzeptstudie vereint der Premiumreifenhersteller aktuelle und zukünftige Technologien zum Bau nachhaltiger Pkw-Reifen und gibt so einen weiteren Einblick in seine vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Das integrierte nachhaltige Konzept zielt auf einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Reifens ab. Es beginnt bei der Herkunft und Beschaffung der Materialien, geht über die Produktion und reicht bis hin zu einem Konzept zur Verlängerung der Nutzungsdauer. Die Entwicklungsingenieure und Materialexperten von Continental haben das nachhaltige Reifenkonzept Conti GreenConcept auf drei Wirkungsebenen konsequent umgesetzt: ein besonders hoher Anteil nachverfolgbarer, nachwachsender und recycelter Materialien, eine innovative ressourcenschonende Leichtbautechnologie und eine Verlängerung der Lebensdauer durch einen erneuerbaren Laufstreifen.

Continental hat das ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2030 das fortschrittlichste Reifenunternehmen in Bezug auf ökologische und soziale Verantwortung zu sein. Bis spätestens 2050 will Continental 100 Prozent nachhaltig erzeugte Materialien in ihren Reifenprodukten einsetzen und vollständige Klimaneutralität entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette erreichen.

Verfolgen Sie die Highlights der Continental CES 2022 auf Twitter: #ContinentalCES

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Externe Kommunikation

Continental Automotive

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