Pressemeldung
31. Januar 2018

Arbeitsplätze für die Zukunft: Continental legt Grundstein für Neubau mit moderner Office-Welt

  • Standort Regensburg erweitert Entwicklungszentrum um zwei Flügel, die auf 26.000 Quadratmetern Platz für bis zu 1.400 Arbeitsplätze bieten
  • „Open Space“-Konzept sorgt für räumliche Flexibilität und fördert Kommunikation
  • Grundsteinlegung im Beisein von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger
  • Fertigstellung des Neubaus für drittes Quartal 2019 geplant

 

Regensburg, 31. Januar 2018. Wenn es um die Arbeitswelt der Zukunft geht, fällt schnell der Begriff Industrie 4.0. Doch nicht nur die Produktion, sondern auch die Bürowelt steht vor einem grundlegenden Wandel. Für viele Tätigkeiten ist der Schreibtisch schon heute nicht mehr der ideale Arbeitsort. „Aktivitätsbasiertes Arbeiten im Open Space“ heißt daher das Konzept für einen Neubau von Continental in Regensburg, mit dem das Technologieunternehmen eine moderne Office-Welt schaffen will und der Raum für bis zu 1.400 Arbeitsplätze bieten wird. Jetzt feierte Continental am Standort in der Siemensstraße die Grundsteinlegung. Zu den Gästen gehörten unter anderem Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Landrätin Tanja Schweiger und Vertreter des Architekturbüros Dömges und des Bauunternehmens Züblin. Von Continental-Seite nahm neben Standortleiter Thomas Ebenhöch auch Vorstand Helmut Matschi teil, der die in Regensburg ansässige Continental-Division Interior leitet.

Von den rund 8.000 Mitarbeitern des weltweit größten Standorts in der Continental Automotive Group sind etwa 5.000 in den beiden Entwicklungszentren beschäftigt. Durch den Neubau wird eines dieser Zentren, das so genannte Gebäude 47, jetzt um zwei Flügel mit insgesamt 26.000 Quadratmetern Nutzfläche erweitert. „Das ermöglicht uns, neben den kürzeren Wegen für die Mitarbeiter, Fachbereiche näher zusammenzuführen und somit unsere Kompetenzen räumlich stärker zu bündeln“, so Hausherr Ebenhöch in seiner Begrüßungsrede. Zugleich nutze Continental mit dem Bauprojekt die Chance, innovative Arbeitswelten zu schaffen, die den künftigen Anforderungen an Arbeitsplätze gerecht werden. Das sei auch angesichts des Fachkräftemangels ein wichtiger Pluspunkt für Continental als Arbeitgeber. „Nur wer moderne Arbeitsplatzkonzepte anbietet, ist langfristig für junge Leute interessant und bleibt zudem auch für ältere und erfahrenere Mitarbeiter attraktiv.“

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer wertete den Erweiterungsbau des Continental-Entwicklungszentrums als „ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts“ und unterstrich, wie wichtig das Technologieunternehmen für die Stadt und den gesamten Wirtschaftsraum Regensburg sei. „Es freut mich sehr, dass Continental in Regensburg intensiv an Lösungen für technische Herausforderungen der Zukunft arbeitet. Die Erweiterung des Entwicklungszentrums trägt dazu bei, den Ruf Regensburgs als Stadt mit starken, innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen weiter zu stärken. Zudem zeigt Continental als einer der größten Arbeitgeber in Regensburg auch mit seinem starken gesellschaftlichen Engagement Flagge. Continental ist eng mit unserer Stadt verbunden“, sagte Maltz-Schwarzfischer.

 

 

Als Botschaft an künftige Generationen deponierte jeder Redner einen aktuellen Gegenstand in einer Zeitkapsel, die im Fundament des neuen Gebäudes eingemauert wird. Unter anderem wurde von Tanja Schweiger eine Silbermünze des Landkreises beigesteuert und von Helmut Matschi ein bei Continental in Regensburg entwickelter Hightech-Autoschlüssel mit zahlreichen Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Thomas Ebenhöch legte als ein „aktuelles Symbol für Erfindergeist, Innovation und Fortschritt“ einen Raspberry Pi in die kupferne Zeitkapsel - ein Einplatinencomputer in Kreditkartengröße, der jungen Menschen mit einfachen Mitteln den Einstieg ins Programmieren ermöglicht. Die verschlossene Kapsel wurde dann per „Luftpost“ mit einer Drohne zur Zielposition auf dem Baugelände transportiert.

 

Kreativräume und „Breakout Areas“, Mitwirkung der Mitarbeiter am neuen Konzept

Die zwei neuen Flügel des Gebäudes 47 werden äußerlich zwar den drei Querspangen des bestehenden Komplexes angepasst. Doch innen präsentiert sich eine ganz neue Office-Welt, die gerade auch den Erfordernissen eines Entwicklungszentrums Rechnung trägt. Denn für jedes Entwicklungsprojekt werden Spezialisten aus verschiedenen Abteilungen zusammengezogen, und für die Arbeit dieser bis zu 60-köpfigen Teams sind räumliche Flexibilität und optimale Kommunikationsbedingungen von zentraler Bedeutung. In dem Neubau werden den Projektteams daher – anders als in konventionellen Großraumbüros – neben der gemeinsamen Arbeitsfläche verschiedene Räume und Bereiche zur Verfügung stehen, in die sich kleinere oder größere Gruppen von Teammitgliedern bei Bedarf zurückziehen können. Dazu gehören auch Kreativräume und so genannte „Breakout Areas“, inklusive eines Cafés auf der Dachterrasse. Der Neubau beinhaltet darüber hinaus eine Kantine im Erdgeschoss mit Terrasse, eine Tiefgarage sowie Räumlichkeiten mit Duschen und Umkleiden für Radfahrer oder Läufer. Installiert werden ein kleines Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom liefert, sowie eine Photovoltaikanlage. Das gesamte Gebäude wird den Standards von LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) entsprechen, einem international anerkannten Zertifizierungssystem für umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2019 geplant.

Continental hat das Konzept für die neue Arbeitsumgebung unter Mitwirkung der Belegschaft entwickelt. „Wichtige Impulse haben wir unter anderem durch eine Befragung von mehr als 1.500 Mitarbeitern erhalten“, sagt Standortleiter Ebenhöch. Und um erste praktische Erfahrungen mit der neuen Office-Welt sammeln zu können, wird sie auf Pilotflächen zurzeit sechs Monate lang von rund 150 Mitarbeitern getestet. Grundsätzlich aber steht die Richtung fest, in die sich die Büroarbeitswelt bei Continental entwickeln wird. „Langfristig sind an unserem Standort auch in bestehenden Gebäuden Umbaumaßnahmen entsprechend des ‚Open Space’-Konzepts geplant“, so Ebenhöch.

 

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