Pressemeldung
17. Mai 2013

Continental stärkt Organisation für anhaltend schnelles und profitables Wachstum in China

  • Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer übernimmt die Leitung des Wachstumsmarkts China mit Sitz in Shanghai
  • Jährlicher Umsatz in China 2,7 Milliarden Euro (2012)
  • Jahres-Wachstumsraten um mehr als das Doppelte über dem Marktdurchschnitt

Hannover und Frankfurt/Main, 17. Mai 2013. Der Vorstand der Continental AG, Hannover, hat Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer (47) ab 1. August 2013 die Leitung der Organisation des Unternehmens auf dem Wachstumsmarkt China mit Sitz in Shanghai übertragen. Cramer ist seit August 2009 Mitglied des Vorstands. Er leitet bereits seit Dezember 2007 die Division Chassis & Safety. Seine Nachfolge in dieser Funktion wird zu einem späteren Zeitpunkt be­stimmt und bekannt gegeben.

„Unser strategisches Ziel lautet: Den Umsatzanteil der asiatischen Märkte mit der Zeit von heute 18 Prozent auf über 30 Prozent zu erhöhen. China ist dabei unser Wachstumsmotor und schon heute der größte Autoproduzent und -markt der Welt. Bis 2020 wird in China der weltweit größte Markt für Premium-Fahrzeuge entstehen. Nirgends auf dem Weltmarkt wächst der Bedarf an individueller Mobilität und Industriegütern stärker. Ralf Cramer wird sich daher voll auf die dortigen Herausforderungen konzentrieren. Damit wollen wir die Organisation vor Ort stärken und die Weichen sichtbar auf schnelles, profitables und dauerhaftes Wachstum stellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart.

„Ich freue mich auf die Herausforderung, die Zukunft eines der wichtigsten Wachstumsmärkte für die individuelle Mobilität mitzugestalten. Wir sehen jetzt besonders in China große Chan­cen für unser gesamtes Leistungsspektrum. Der enorm steigende Bedarf nach Sicherheit und Umweltschutz sowie Komfort in der Mobilität treibt innovative, auf den dortigen Markt und die dortige Kultur zugeschnittene Entwicklungen sehr schnell voran. Der Anteil an vor Ort entwi­ckelten Anwendungen wird deshalb in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Auf Dauer sollen mehr als acht von zehn unserer Applikationsentwicklungen vor Ort entstehen.

Kundennähe ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor, weswegen wir unsere Organisation in China darauf seit einiger Zeit gezielt ausrichten und noch weiter ausbauen werden“, sagte Ralf Cramer, der auf bereits langjährige Erfahrung im Umgang mit asiatischen Kulturen zurück­greifen kann.

Alle Divisionen wachsen in China

Continental erzielte 2012 in Asien rund sechs Milliarden Euro Umsatz. Allein in China lag der Umsatz bei 2,7 Milliarden Euro. Seit Jahren verzeichnet das Unternehmen in China Wachs­tumsraten in mehr als doppelter Höhe über dem Gesamtmarkt. Die Mitarbeiterzahl von Conti­nental in China hat sich in den zurückliegenden drei Jahren auf rund 17.000 nahezu verdop­pelt.

Bis zum Jahr 2015 wird sich die Anzahl der neuen Automobilfabriken in China von heute über 120 auf 142 erhöhen. Die Hälfte davon betreiben und planen chinesische Fahrzeughersteller (OEMs). Die Marktaufteilung der Hersteller ist – anders als etwa in Südkorea und Japan - sehr fragmentiert: die beiden größten Hersteller kommen zusammen auf einen Anteil von etwa 20 Prozent.

Continental wächst in China unter anderem mit den drei Divisionen der Automotive Group Chassis & Safety, Powertrain und Interior. Das Unternehmen war mit dem Start der ABS-Produktion 1994 einer der ersten globalen Zulieferer.

Zu den wichtigsten Umsatzträgern zählen heute Lösungen und Systeme rund um die ent­scheidenden Themen der aktiven und passiven Sicherheit, energiesparender Antrieb und Informations-Management, also zum Beispiel Technologien für Hybridantriebe, Elektromobilität und Konnektivität sowie Sensoren, Bremsanlagen, Getriebeelektronik, Diesel-Einspritz­systeme, Sicherheits-Telematic und Instrument-Cluster. Die Reifen-Division betreibt seit etwa zwei Jahren ein neues Reifenwerk in Hefei mit einer Kapazität von jährlich vier Millionen Reifen für Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen unter sechs Tonnen Gesamtgewicht.

Die Division ContiTech wächst in China seit über 30 Jahren mit Lösungen für eine breite An­wendung in Industrie, Rohstoffgewinnung und Automobilherstellung.

Kräftige Investitionen

Continental gehört in Asien zu den am besten aufgestellten Automobil-Zulieferern und Indu­striepartnern. In China betreibt das Unternehmen 19 Produktionsstätten und neun For­schungs- und Entwicklungszentren.

Zu seinen jüngsten Investitionen in diesem Wachstumsmarkt zählen neben dem neuen Rei­fenwerk in Hefei vor allem der Bau einer Produktionsstätte für elektronische Bauteile in Changchun im Oktober 2011 und dessen Erweiterung, die Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums für Instrumentierung und Mensch-Maschinen-Interaktion in Nanjing im November 2011, die Erweiterung der Elektronik-Fabrik in Jiading im August 2012, die Erweite­rung der Produktion für Instrumentencluster in Wuhu im Dezember 2011 mit einem im August 2012 bekannt gegebenen zusätzlichen Ausbau sowie die Inbetriebnahme des Winter-Test-Centers für Automobilelektronik in Heihe im Februar 2012.

Im März 2013 eröffnete ContiTech ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für inno­vative Produkte der Lagerungs- und Schwingungstechnik in Changshu. 

Zu den wachsenden lokal entwickelten bzw. weiterentwickelten Lösungen speziell für chinesi­sche Kunden zählen zum Beispiel die Bremstechnologie ABS MK100 Entry, die Airbag Kon­trolleinheit SPEED, die Motorsteuerung EMS Easy U, Technologien für die Kraftstoffeinsprit­zung, für Instrumentencluster sowie für das passive Start- und Zugangskontrollsystem EASY PASE.

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