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      So sicher und komfortabel parken wir in der Zukunft

      • Technologie für autonomes Parken: Integriert in Fahrzeugarchitektur oder Infrastruktur
      • Anwendungsfälle: Autonomes Ein- und Ausparken in Parkhäusern und langsames Manövrieren in Fabriken und Logistikzentren
      • Mehr Sicherheit. Mehr Effizienz. Mehr Wirtschaftlichkeit

       

      Selbst parken war gestern. Fahrerloses Parken, auch Automated Valet Parking (kurz AVP) genannt, ist nur eine von mehreren autonomen Parkfunktionen, die sich aktuell in der Entwicklung befindet oder bereits auf dem Markt sind. Allen gemeinsam ist, dass sie der Fahrerin und dem Fahrer mehr Komfort und Sicherheit bringen. Stressige und langwierige Parkmanöver gehören damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig können kleinere Unfälle beim Manövrieren in komplexen und unübersichtlichen Situationen vermieden werden, denn auch diese Parkunfälle können schnell hohe Kosten verursachen. Die autonomen Fahrzeuge können zudem näher beieinander geparkt werden, was mehr Parkplätze ermöglicht. Gerade in Megastädten ist das ein großer Vorteil, wo Parkplätze sehr rar und gleichzeitig teuer sind. Autofahrer wie Betreiber von Parkhäusern, denen sich neue Geschäftsmodelle eröffnen, profitieren von AVP. Aber auch der Einsatz in Fabriken und Logistikzentren sind Anwendungsfälle für das Fahrerlose Parken.

      Continental bietet zwei Ansätze für Automated Valet Parking (AVP) an: das intelligente Fahrzeug (AVP Typ 1) und die intelligente Infrastruktur (AVP Typ 2).

       

      Bei einem Typ-1-System befindet sich die Intelligenz, einschließlich aller Sensoren, Recheneinheiten und Algorithmen, im Fahrzeug, während sich bei einem Typ-2-System die Intelligenz, einschließlich Sensoren und AVP-Managementsystem, in der entsprechenden Infrastruktur befindet. Während sich der AVP Typ 1 in der Entwicklung befindet, ist geplant, AVP Typ 2 in 2024 in den Markt einzuführen.

      Continental arbeitet an einem AVP Typ 1-System als Erweiterung von assistierten Fahrfunktionen. Da es in der gesamten Automobilindustrie einen Trend zu mehr Fahrzeugautomatisierung gibt, werden zukünftige Fahrzeuge mit deutlich mehr Umfeldsensoren und Recheneinheiten ausgestattet sein, was für AVP Typ 1 eine Grundvoraussetzung ist. Continental bietet dabei mit ihrem umfassenden Know-how, die komplette Wirkkette umspannende Lösungen, für die unterschiedlichsten Herausforderungen, die beim Valet Parking auftreten können. Von der flexiblen Navigation um stehende Objekte herum, die automatisierte Interaktion mit Schranken bis hin zu Auffahrten in mehrgeschossigen Parkhäusern.

      Bei einem Typ-2-System befindet sich die Intelligenz, einschließlich Sensoren und AVP-Managementsystem, in der entsprechenden Infrastruktur. Die Lösung lässt sich in verschiedene Infrastruktursysteme einbinden und bietet zwei Anwendungsfälle. Der erste betrifft das autonome Manövrieren (Infrastructure Orchestrated Maneuvering, IOM) zum Beispiel von neu produzierten Fahrzeugen bei Fahrzeugherstellern oder in Logistikbereichen, während es im zweiten Fall um das automatisierte Parken (Automated Valet Parking Typ 2) in Parkhäusern geht. Um infrastruktur-basiertes automatisiertes Parken in Parkhäusern und Rangieren in Fahrzeugfabriken und in Logistikzentren weiter voranzutreiben, arbeitet Continental eng mit dem KI-Spezialisten für automatisiertes Parken, Kopernikus Automotive, zusammen.

      Das Prinzip ist dabei einfach: Das Fahrzeug wird per App an ein intelligentes Infrastruktursystem übergeben und von diesem automatisiert geparkt. Bei Bedarf kann das Fahrzeug ebenso über die App gerufen und anschließend an einem vorbestimmten Ausgang abgeholt werden. Dabei meidet das Fahrzeug automatisch Hindernisse und findet alternative Routen um diese herum. Weitere Anwendungsfälle sind beispielsweise am Ende einer Produktionslinie. Hier wird das Fahrzeug abgeholt und autonom bis zu einem Parkplatz navigiert. Ein weiteres Beispiel ist am Hotel oder im Flughafeneingang. Auch hier wird das Fahrzeug am Eingang abgestellt und parkt anschließend selbstständig ein.

      Mithilfe von verbauten Kameras in der Infrastruktur, verarbeitet ein intelligenter Algorithmus die Sensordaten in einem zentralen Steuerungssystem und koordiniert die Bewegungen der Fahrzeuge per Funk. Infrastrukturbasierte Objekterkennung, dynamische Routenplanung, Notbremsfunktion und weitere Funktionalitäten sind integriert.

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